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Echte Gefühle

Emotional schreiben

Ja, ich gebe es zu: Ich gehöre zu denen, die vor dem Fernseher sitzen und mit den Sängerinnen und Sängern bei The Voice of Germany mitfiebern. Manchmal habe ich Gänsehaut und manchmal auch Tränen in den Augen, wenn eine Performance besonders schön und ergreifend ist.

Das größte Lob ist es, wenn Nena aufspringt und ruft „Du hast es wirklich gefühlt, was du da gesungen hast!“ Und selbst die beiden Cowboys von The BossHoss lassen wissen: Wir möchten echte Gefühle hören.

Genau das Gleiche trifft auf das Schreiben zu! Das macht den Unterschied zwischen einem handwerklich guten Buch und einem faszinierenden Buch: Wenn die Geschichte und die Figuren die Gefühle der Leserinnen und Leser ansprechen. Das gelingt, wenn wir beim Schreiben unsere Gefühle nutzen. Egal, ob wir ein Liebespaar oder einen Mörder schildern. Unsere echten Gefühle beim Schreiben machen den Unterschied. Wenn wir es beim Schreiben fühlen, dann fühlen es auch die Leserinnen und Leser. Dann wird es gut.


Mehr davon? Einen weiteren Artikel zum Thema gibt es hier auf meinem Blog: Mit Gefühl bitte! Und in meinem Kompaktkurs Romane schreiben zeige ich, wie’s geht.

Dr. Anette Huesmann ist Autorin, Dozentin für Kreatives Schreiben und Sprachwissenschaftlerin. Sie leitet Workshops zum Kreativen Schreiben, schreibt Bücher und berät (angehende) AutorInnen. Hier finden Sie die aktuellen Schreibkurse und hier erfahren Sie mehr über ihr Beratungsangebot.

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