Show don’t tell

Der englische Begriff „Show don’t tell“ beschreibt die moderne Art des Erzählens, die angehenden Autor*innen in vielen Ratgebern ans Herz gelegt wird. Frei übersetzt lautet die Empfehlung „Zeigen nicht erzählen“, das heißt, die Autor*innen sollen ihre Geschichten nicht mit spröden Worten präsentieren, sondern lebendig und anschaulich schildern.

Im Deutschen gibt es dafür die Fachbegriffe „szenisches Erzählen“ für „show“ und „narratives Erzählen“ für „tell“. Der englische Begriff „Show don’t tell“ ist eigentlich irreführend, denn er lässt angehende Autor*innen glauben, dass sie auf narratives Erzählen verzichten sollten und nur szenisch erzählen. Doch das ist falsch. Denn in guten Romanen brauchen wir beides: Wir „zeigen“ nicht nur, wir „erzählen“ auch.

Ein konkretes Beispiel für Show don‘t tell

Die beiden folgenden Beispiele machen deutlich, was sich hinter dem Gegensatz „Show don’t tell“ verbirgt.

So klingt es, wenn es narrativ erzählt ist, also „tell“:

Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald. Dort war es dunkel und kalt, und sie fürchteten sich sehr.

Wollte man Hänsel und Gretel szenisch erzählen, was dem „show“ entsprechen würde, so könnte es so oder ähnlich klingen:

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab. „Ich bin müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase und blickte sich immer wieder um. “Wir müssen weiter”, drängte er.

Die beiden Beispiele bringen die wichtigsten Unterschiede des „Show don‘t tell“ auf den Punkt.

Tell = narratives Erzählen

Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald. Dort war es dunkel und kalt, und sie fürchteten sich sehr.

  • Die beiden Figuren werden sehr distanziert betrachtet, nur ihre Namen sind genannt.
  • Die Beschreibung ist sehr knapp, der Wald wird nur mit einem Wort benannt, ohne konkreten Details.
  • Was die beiden Figuren erleben, klingt nur ganz kurz an: „Dort war es dunkel und kalt“.
  • Die Emotionen der Figuren werden nicht genauer geschildert: „sie fürchteten sich sehr“.
  • Auf diese Weise bleibt das Erzählte sehr distanziert. So nehmen die Leser*innen nur wenig Anteil an dem, was die Figuren erleben.
  • Das Erzählte ist rational nachvollziehbar, aber nicht emotional spürbar.

Show = szenisches Erzählen

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab. „Ich bin müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase und blickte sich immer wieder um. “Wir müssen weiter”, drängte er.

  • Die Situation, in der sich die beiden Figuren befinden, wird im Detail geschildert. Die Leser*innen erfahren, was sie sagen und was sie tun. Dadurch werden ihre Emotionen sichtbar und spürbar.
  • Auf diese Weise sind wir als Leser*innen näher an den Figuren dran. Wir fühlen, was sie fühlen.
  • Wir können uns die Situation bildlich vorstellen, deshalb wird diese Art des Erzählens auch szenisches Erzählen genannt und im Englischen als „show“ (= zeigen) bezeichnet. Die detaillierte Schilderung führt uns vor Augen, was wir erleben würden, wenn wir dabei wären. Wir werden ins Geschehen förmlich hineingezogen.
  • Szenisches Erzählen kurbelt das Kopfkino an: Wir können uns bildlich und lebhaft vorstellen, was geschieht. Dennoch bleibt genug Spielraum für die eigene Phantasie. Die Beschreibung „im Wald […] war es dunkel und kalt“ ist so dürftig, dass wir uns schon viel Mühe geben müssen, um ein Bild vor Augen zu haben. Die Beschreibung „hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab“ liefert gerade genug Futter für die Phantasie, dass unser Kopfkino anspringt. Dabei können unsere eigenen Bilder entstehen und diese werden bei jeder Leserin und jedem Leser anders aussehen.

Eine kleine Anmerkung am Rande: Immer wieder taucht die Frage auf, wie kann es sein, dass Märchen so grausam und voller Gewalt sind, und trotzdem als geeignet für Kinder angesehen werden? Es liegt an der Art des Erzählens: Märchen sind narrativ erzählt und so bleibt die Geschichte auf Distanz. Wir können dem Geschehen zwar folgen, doch die Emotionen der Figuren werden nur knapp benannt, das lädt nicht zum Mitfühlen ein. Auf diese Weise können grausame Taten geschildert werden, ohne dass sie uns berühren.

Das zeigt, dass beide Arten des Erzählens sehr unterschiedlich wirken und deshalb in Geschichten unterschiedliche Funktionen haben. Es empfiehlt sich also, beides zu üben und in einem Roman einzusetzen, so wird das Erzählte vielfältiger und abwechlungsreicher. Gute Geschichten-Erzähler*innen beherrschen beides: das szenische Erzählen, also das „show“, und das narrative Erzählen, also das „tell“.

So gelingt szenisches Erzählen: „Show don’t tell“

Das „show“, also das szenische Erzählen, geht uns als Leser*innen nahe. Denn das Geschehen wird lebendig und anschaulich geschildert, wir sind ganz nahe dran und erleben die Geschichte (nahezu) aus Sicht der Figuren: Wir bekommen zu spüren, was die Figuren spüren. Wir fühlen, was sie fühlen.

Verantwortlich dafür sind unsere Spiegelneuronen, die Nervenzellen in unserem Gehirn, die uns zu mitfühlenden Wesen machen. Spiegelneuronen sorgen dafür, dass wir vom Glück oder vom Leid anderer Menschen berührt sind. Wenn wir Emotionen anderer Menschen mitbekommen, dann reagieren wir empatisch. Wir fühlen mit. Die Hirnforschung hat gezeigt, dass unsere Spiegelneuronen auch bei Geschichten anspringen. Obwohl wir genau wissen, dass der Roman oder der Kinofilm eine erfundene Geschichte ist, weinen und lachen wir mit den Figuren.

Das heißt, wichtige, emotional aufgeladene Szenen in einem Roman sollten szenisch erzählt sein. Hier gilt tatsächlich das Prinzip „Show don’t tell“. Szenisches Erzählen gelingt uns als Autor*innen, wenn wir ganz nahe an den Figuren dran sind: Wir schildern, was unsere Figuren in einer bestimmten Szene sehen, was sie hören, was sie fühlen, was sie sagen, wie sie es sagen, was sie schmecken und was sie spüren. Wir sprechen die Sinne an und schildern emotional.

Show don’t tell gelingt am besten, wenn wir uns in die Figuren hineinversetzen. Wenn wir uns bemühen, eine Szene ganz aus dem Erleben der Figuren heraus zu schildern. Dann schlüpfen wir praktisch in die Haut unserer Figur, fühlen, was sie fühlt, und schildern aus diesem Gefühl heraus eine Szene. So gelingt der Flow, der uns ganz eintauchen lässt in eine Geschichte, und schildern aus diesem Gefühl heraus ganz emotional, was geschieht.

Szenisch erzählen sollten wir immer dann, wenn wir die Leser*innen hineinziehen möchten in eine Szene und in das Erleben unserer Figuren. So trägt das szenische Erzählen dazu bei, dass eine Szene im Gedächtnis der Leser*innen bleibt. Auch hier zeigt uns die Hirnforschung, warum das so gut funktioniert. Je mehr Emotionen ein Geschehen in uns weckt, desto stärker bleibt es in Erinnerung. Denn unser Gehirn wird in jeder Sekunde überschüttet mit einer Flut von Informationen. Damit wir nicht überfordert werden, sortiert unser Gehirn: Es unterscheidet zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen. Nur wichtige Informationen dringen in unser Bewusstsein und nur sehr wichtige Informationen werden abgespeichert und bleiben uns im Gedächtnis. Damit unser Gehirn unterscheiden kann zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen, nimmt es unsere Emotionen zu Hilfe. Es sagt sich: Je mehr Emotionen eine Information oder ein Geschehen weckt, desto wichtiger muss es sein. Also werden nur Informationen abgespeichert, die Emotionen geweckt haben. Das gilt für unser eigenes Leben genauso wie für Geschichten. Deshalb wirken Geschichten so stark auf uns Menschen: Weil sie Emotionen wecken und weil sie uns deshalb in Erinnerung bleiben.

Unter diesem Aspekt sollten wir jede einzelne Szene unseres Romans betrachten. Szenen, die uns als Autor*in sehr wichtig sind, von denen wir möchten, dass sie unseren Leser*innen unter die Haut gehen, sie emotional berühren und im Gedächtnis bleiben, diese Szenen sollten wir im besonderen Maße szenisch erzählen: emotional, anschaulich, lebendig.

Je mehr Emotionen eine Geschichte weckt, desto länger bleibt sie uns im Gedächtnis. Das gilt natürlich im Positiven wie im Negativen: Romane, über die wir uns sehr geärgert haben, bleiben uns ebenfalls lange in Erinnerung. Vorausgesetzt, wir lesen lange genug weiter, dass der Roman eine Menge Ärger wachrufen kann. Ebenso gut funktioniert es im Positiven: Wenn uns ein Roman berührt, tief berührt, dann bleibt er uns lange im Gedächtnis. Wer erinnert sich nicht jahrelang oder gar ein Leben lang an Romane, die uns sehr nahe gegangen sind?

Das heißt für uns Autor*innen: Je mehr Emotionen wir bei unseren Leser*innen wecken können, desto mehr wird unsere Geschichte in Erinnerung bleiben. Desto mehr Eindruck wird sie machen.

So gelingt narratives Erzählen

Das bisher Geschilderte führt neue Autor*innen manchmal in die Irre: Sie glauben, wenn sie alles im „Show don’t tell“ erzählen, sind sie auf einem guten Weg. Doch das ist weit gefehlt. Übrigens ging es mir vor 30 Jahren genauso. Kaum hatte ich von dem Prinzip „Show don’t tell“ gehört, schilderte ich ALLES im „Show don’t tell“. Gerade der englische Begriff ist irreführend, denn er behauptet ja „Show don’t tell“ – also ist es nahliegend zu denken, auf das narrative Erzählen kann ich verzichten. Doch das stimmt nicht, denn das „tell“ ist eine wesentlicher Teil des modernen Erzählens.

Grausame Details narrativ erzählt

Vielleicht waren die Gewaltdarstellungen in alten Märchen ein Vorbild für ihn: Sebastian Fitzek, einer der meistgelesenen Thriller-Autoren Deutschlands. Ich lese sehr gerne Krimis und Thriller, aber da ich Gewaltdarstellungen nicht mag, achte ich genau auf den Inhalt. Es gab in der Vergangenenheit schon mehr als einen Thriller und auch mehr als einen Krimi, den ich nach einigen Seiten weggelegt habe, weil mir die Schilderungen zu grausam waren und weil ich diese Bilder nicht in meinem Kopf haben wollte.

Auch in den Thrillern von Fitzek gibt es viel Gewalt. Trotzdem lese ich seine Bücher gern. Denn so wortgewaltig und detailreich er sonst schreibt, bei den Gewaltdarstellungen werden seine Beschreibungen spärlich. Er benennt klar, was passiert, aber er schmückt sie nicht aus: Tell, don’t show (wer auf keinen Fall eine Gewaltdarstellung lesen möchte, egal wie distanziert geschildert, sollte die folgenden Sätze überspringen):

Solveig reckte das Kinn vor und stemmte beide Hände in die Seiten. Herausfordernd sagte sie: „Was? Willst du die Scheidung einreichen?“
„Ganz genau“, antwortete Jakob, griff sich an die hintere Hosentasche, zog das Springmesser hervor und rammte es ihr ins Auge.
(Sebastian Fitzek: Das Geschenk. Droemer Verlag 2019, S. 257)

An der Stelle endet das Kapitel und auch die Szene. Auf diese Weise bleibt das Geschehen auf Distanz, es entstehen keine Bilder im Kopf. So kann Fitzek die Handlungen seiner Figuren schildern, ohne Leser*innen wie mich zu verlieren.

Zeitsprünge und Ortswechsel narrativ erzählt

Doch nicht nur bei den Gewaltdarstellungen kann das narrative Erzählen hilfreich sein. Die Beispiele mit Hänsel und Gretel zeigen, wie unterschiedlich die beiden Arten des Erzählens sind. Szenisches Erzählen braucht viel mehr Raum. Um ein Geschehen anschaulich und lebendig zu schildern, sind deutlich mehr Worte notwendig. Die Zeitausdehnung im Geschilderten entspricht nahezu unserer erlebten Zeit.

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab. „Ich bin müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase und blickte sich immer wieder um. “Wir müssen weiter”, drängte er.

Diese kurze Passage umfasst einen Zeitraum von etwa zwei bis drei Sekunden. Anders dagegen beim folgenden Beispiel.

Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald. Dort war es dunkel und kalt, und sie fürchteten sich sehr.

Die beiden Sätze beschreiben einen sehr viel längeren Zeitraum: Es könnte eine Stunde sein oder auch zwei oder drei.

Schildern wir einen Ortswechsel, dann ist es ähnlich. Wollte ich beispielsweise im besten Sinne szenisch erzählen, wie meine Figur zum Hauptbahnhof fährt, dort eine Fahrkarte kauft, einen Zug besteigt und dann von München nach Frankfurt fährt, dann könnte das etliche Romanseiten füllen – auf denen womöglich nichts weiter geschieht, als dass meine Figur von A nach B fährt. Da wird es schwer mit der Spannung.

Gerade für Zeitsprünge und Ortswechsel, die keine tiefere Bedeutung haben, eignet sich das narrative Erzählen hervorragend.

Madleine fuhr mit dem Zug nach Frankfurt.

Wie im Zeitraffer kann ich in einem Satz einen Ortswechsel oder einen Zeitsprung beschreiben. Der Satz dient ausschließlich der Orientierung meiner Leser*innen. Nichts ist schlimmer, als wenn Roman-Leser*innen sich immer wieder aufs Neue fragen: Wo ist die Figur gerade? Warum ist es jetzt dunkel, es war doch gerade noch 8 Uhr morgens? Leser*innen mögen es nicht, wenn sie orientierungslos durch die Geschichte irren. Sie möchten wissen, wo die Figur sich gerade befindet, warum sie dort ist und ob es Tag oder Nacht ist.

Um mit wenig Aufwand und wenig Worten solche logischen Anschlüsse zu schaffen und für Orientierung zu sorgen, eignet sich das narrative Erzählen bestens. Nachzulesen beispielsweise bei Joanne K. Rowling in ihrem Roman „Harry Potter und der Stein der Weisen“. Ihr Buch umfasst 333 Seiten, auf denen sie etwas mehr als ein Schuljahr schildert. Das geht nicht ohne Zeitsprünge. Und obwohl man ihr nachsagt, sie wäre sehr wortreich, schafft sie es im ersten Band ihrer Harry-Potter-Reihe, mit wenigen Worten für Orientierung zu sorgen. Beispielsweise beschreibt sie in einem Kapitel, wie Harry Anfang November sein erstes Quidditch-Spiel absolviert. Das darauffolgende Kapitel beginnt mit: Weihnachten stand vor der Tür. (J.K. Rowling, Harry Potter und der Stein der Weisen, Carlsen Verlag 2000, Seite 212). Mit fünf Worten hat sie einen Zeitsprung beschrieben von mehr als einem Monat. Und dann geht es auch schon weiter mit einer lebhaften und anschaulichen Schilderung des Internatalltags.

Show don’t tell richtig eingesetzt

Natürlich sind die hier beschriebenen Beispiele nur ein Bruchteil dessen, worin sich die beiden Arten des Erzählens unterscheiden und welche Wirkung wir mit ihnen erzielen. Ich sehe das szenische Erzählen und das narrative Erzählen als zwei Gegenpole eines Kontinuums: Das szenische Erzählen befindet sich an einem Ende des Kontinuums und das narrative Erzählen am anderen Ende. Dazwischen finden sich viele weitere Facetten.

Mit meinen Beispielen beziehe ich mich auf die beiden Gegenpole, um die Gegensätze beschreiben zu können. Aber es gibt natürlich den gesamten Übergangsbereich, der ebenso Teil des Kontinuums ist. So steht Autor*innen ein breites Spektrum des Erzählens zur Verfügung. Bei jeder Szene, bei jedem Absatz und auch bei jedem einzelnen Satz kann mal das szenische Erzählen, mal das narrative Erzählen und mal irgendwas dazwischen genau das Richtige sein.

Harland zeigt in ihrem Ratgeber wie’s geht. Konkret schildert sie Schritt-für-Schritt, wie ein lebendiger, anschaulich geschriebener Text aussieht. Welche Worte es braucht, welche Worte man besser nicht verwendet und mit welchen man sparsam umgehen sollte; wie gute Dialoge aussehen, unter welchen Satzkonstruktionen die Spannung leidet – und noch vieles mehr. Zahlreiche Beispiele vermitteln ganz konkret, was gemeint ist.

Lesetipp

Simone Harland zeigt in ihrem Ratgeber “Show don’t tell” wie’s geht. Konkret schildert sie Schritt-für-Schritt, wie ein lebendiger, anschaulich geschriebener Text aussieht. Welche Worte es braucht, welche Worte man besser nicht verwendet und mit welchen man sparsam umgehen sollte; wie gute Dialoge aussehen, unter welchen Satzkonstruktionen die Spannung leidet – und noch vieles mehr. Zahlreiche Beispiele vermitteln ganz konkret, was gemeint ist.
Gewiss kein Ratgeber, den man einmal liest und dann ins Regel stellt. Sondern ein wertvolles Nachschlagewerk, in das man immer wieder mal reinsehen sollte. Mit seinen 58 Seiten ein erstaunlich schmales Büchlein, das umso gehaltvoller daherkommt.

Simone Harland: Show, don’t tell – Schreiben fürs Kopfkino. April 2017, 3,99 Euro. Das Ebook bekommen Sie hier: buecher.de oder hier: Amazon.de.

6 Kommentare zu „Show don’t tell“

  1. Ausgezeichnete Zusammenfassung.

    Vielen Dank für diesen Leitfaden.

    Die Kraft und Helligkeit der Flashlight-Situationen eines Buches oder Textes müssen in die Augen “blitzen”.
    Die Funken der Buchstaben entfachen das Feuer der Worte.
    Nur so gelingt es, im Kopf des Lesers wohlige Wärme und Sympathie für den Text zu erzeugen.

    Die Gratwanderung zwischen Überbordung und Lesefluss muss jeder Autor für selbst bestimmen.

    Mich begeistert immer wieder “Das Parfum”. Selbst in der Beschreibung kleinster Details, springen dem Leser die Worte ins Auge und brennen sich dort ein.

    Am Ende glaubt man die verschiedensten Gerüche wahr zu nehmen.
    Sinnestäuschungen durch fesselnde Konzentration auf unglaublich genau beschriebene Szenen.

  2. Toller Vergleich mit Hänsel und Gretel. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die meisten Geschichten ihre Inspiration von früheren Geschichten bekommen, merkt man dadurch, wie sehr sich vieles ähnelt, aber dann doch völlig anders ist.

  3. Hallo Dagmar,

    ich nehme an, das hängt mit der Selbstveröffentlichung zusammen. Du brauchst aber weder einen Ratgeber kaufen noch einen Kursus belegen, um Dich näher mit dem Kreativen Schreiben zu befassen.
    Es gibt zahlreiche – sogar sehr gute – Blogs, die Dir (als Anfänger) auf die Sprünge helfen.
    Genügen diese nicht, kannst Du immer noch für Hilfe löhnen.

    Viele Grüße von Ines.

  4. Vielen Dank für diesen bereichernden Tipp!
    Manchmal wird man betriebsblind. Dieses kleine EBook hat großes bei mir bewirkt, einfach seine eigenen Texte kritisch zu betrachten.
    Absolut empfehlenswert!

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