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Ein Manuskript formatieren

Verlage und Agenturen erwarten von einem Manuskript, dass es ordentlich formatiert ist. Auch Leseproben, mit denen man sich bei Verlagen und Agenturen bewirbt, sollten so aussehen. Am besten, man schreibt seinen Text gleich von Anfang an auf diese Weise, sonst muss man hinterher mühsam Zeile für Zeile nacharbeiten, was man zu Beginn versäumt hat.

1. Normseite
Das gesamte Manuskript sollte in Normseiten formatiert sein. Eine Normseite besteht aus 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen. Jeder „Anschlag“ (die Bezeichnung stammt aus Zeiten der Schreibmaschine, gemeint sind Buchstaben oder Leerschritte) sollte genau gleich breit sein, egal ob dort ein „o“ oder ein „i“ steht. Deshalb kann man keine Proportionalschrift wie Calibri verwenden. Bei Proportionalschriften nimmt ein Buchstabe nur den Platz ein, den er eben braucht – und damit lässt sich die Zeichenzahl pro Zeile nicht festlegen. Für Normseiten verwendet man deshalb eine nichtproportionale Schrift wie Courier New, bei der jedes Zeichen den genau gleichen Platz einnimmt.

In vielen Schreibprogrammen für AutorInnen sind Normseiten voreingestellt. In WORD richtet man einfach so breite Ränder unten und an der rechten Seite ein, dass auf einer Seite nur noch 30 Zeilen mit je 60 Anschlägen Platz haben. Beim Ausdrucken verwendet man Papier im DIN-A4-Format, auf dem die breiten Ränder unten und an der rechten Seite einfach frei bleiben.

Da bei einer Normseite die Zeilen nicht immer ganz vollgeschrieben sind, schwankt die Textmenge pro Seite. Vereinfacht wird davon ausgegangen, dass eine Normseite rund 1.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) enthält. Auf Wikipedia ist mehr über die Normseite nachzulesen.

2. Zeilenabstand
Der Abstand zwischen den Zeilen ist 1,5-fach.

3. Schrift
Für den Text verwendet man am besten eine gut lesbare Schrift wie Courier in Schriftgröße 11 oder 12. Mit dieser nichtproportionalen Schriftart lässt sich die Normseite exakt einrichten. Wer lieber eine andere Schriftart möchte, kann auch gut lesbare proportionale Schriften verwenden wie Arial oder Times New Roman und das Manuskript so formatieren, dass im Schnitt zwischen 1.500 Zeichen und 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen auf eine Seite passen.

4. Satz
Der Text steht linksbündig im Flattersatz.

5. Worttrennungen
Normseiten enthalten keine Trennungen, deshalb sollte man auf Worttrennungen grundsätzlich verzichten. In einem Textverarbeitungsprogramm schaltet man am besten die automatische Worttrennung ab.

6. Absatz
Die Absätze sind in der ersten Zeile eingerückt (Formatierung in WORD: Absatz > Sondereinzug > Erste Zeile: 0,3). Das gilt nicht für den jeweils ersten Absatz, z.B. für den ersten Absatz im Buch, den ersten Absatz im neuen Kapitel oder den ersten Absatz in einer neuen Szene.

7. Szene
Im gesamten Manuskript beginnt jede Szene mit einer Leerzeile und endet mit einer Leerzeile.

Buchmanuskript Format - Beispiel Szenenende und Szenenanfang

Auf allen Bildern sind Beispiele aus einem meiner Manuskripte zu sehen – einfach draufklicken, dann ist der Text gut zu lesen.

8. Dialoge
Alle Dialoge sind so gesetzt, wie wir es üblicherweise aus Büchern kennen. Dazu verwendet man die im eigenen Textverarbeitungsprogramm üblichen Anführungszeichen. In WORD sind das die Anführungszeichen unten (zu Beginn der wörtlichen Rede) und die Anführungszeichen oben (am Ende der wörtlichen Rede). Möchte der Verlag im Buchsatz andere Zeichen verwenden, so tauscht er diese einfach aus.

  • Fängt eine Romanfigur zu sprechen an, so beginnt die wörtliche Rede mit einem neuen Absatz. Spricht im Anschluss eine andere Romanfigur, so beginnt auch deren wörtliche Rede mit einem neuen Absatz.
     
    „Ist dir kalt?“ 
    „Ja.“

     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog
    Einzige Ausnahme: Die unmittelbar zuvor stattfindende Handlung gehört zur Sprecherin/zum Sprecher.
     
    Sie schob das Buch zur Seite. „Ist dir kalt?“ 
    „Ja“, antwortete er.

     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog mit vorhergehendem Satz
     
  • Wenn unmittelbar auf das Gesprochene ein „sagte sie“ oder „antwortete sie“ oder etwas Ähnliches folgt, so fällt am Ende der wörtlichen Rede der Punkt weg. Es folgen die Anführungszeichen oben und ein Komma.
     
    „Mir ist kalt“, sagte sie.
     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog
     
  • Es fällt jedoch nur der Punkt als Satzzeichen weg, alle anderen Satzzeichen werden wie üblich gesetzt, beispielsweise das Ausrufezeichen und das Fragezeichen. Auch hier folgen im Anschluss die Anführungszeichen oben und ein Komma.
     
    „Ist dir kalt?“, fragte sie.
     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog mit Anschlusssatz
     
  • Fehlt am Ende der wörtlichen Rede ein „sagte sie“ oder Ähnliches, dann wird der Punkt wie alle anderen Satzzeichen gesetzt. Erst dann folgen die Anführungsstriche oben.
     
    „Mir ist kalt.“
     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog mit Punkt am Ende
     
  • Sprechen mehrere Romanfiguren hintereinander, dann braucht man eigentlich das „sagte sie“ und „sagte er“, um klarzustellen, wer gesprochen hat. Doch längere Passagen werden dadurch oft zu monoton, weil das „sagte sie, sagte er, sagte sie“ zu oft wiederholt werden muss. In diesem Fall kann ein anderer Anschlusssatz verdeutlichen, wer gesprochen hat. Denn der Anschlusssatz folgt ohne Zeilenumbruch, wenn er zur Sprecherin gehört. Damit wird klar, wer gesprochen hat.
     
    „Mir ist kalt.“ Sie legte das Buch zur Seite.
     
     
    Buchmanuskript Format - Beispiel Dialog mit vorhergehendem und anschließendem Satz
     

9. Fußzeile
Alle Seiten im Buchmanuskript sind fortlaufend nummeriert, das heißt jede Seite trägt eine eigene Seitenzahl. In einer Fußzeile sollte auf jeder Seite außerdem der Arbeitstitel des Romans sowie Name und Mailadresse der Autorin/des Autors stehen. Alle Einzelseiten können dann jederzeit dem richtigen Manuskript zugeordnet werden.

Buchmanuskript Format

10. Ausdruck
Beim Ausdruck sind alle Seiten nur einseitig bedruckt.

Die Bilder zeigen eine Passage aus meinem Krimi „Die Glut des Bösen“, der 2012 im Aufbau Taschenbuchverlag erschienen ist. Als ich das Manuskript damals den Agenturen anbot, trug er den Arbeitstitel „Der Kastrat“.

Dr. Anette Huesmann ist Autorin, Dozentin für Kreatives Schreiben und Sprachwissenschaftlerin. Sie leitet Workshops zum Kreativen Schreiben, schreibt Bücher und berät (angehende) AutorInnen. Hier finden Sie die aktuellen Schreibkurse und hier erfahren Sie mehr über ihr Beratungsangebot.
  1. Ralf König Antworten

    Sehr geehrte Frau Dr. Huesmann,

    wenn ich 65 Zeilen habe pro Manuskriptseite (Arial, Schriftgröße 11), kann das trotzdem als 129 seitiges Buch gedruckt werden?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf König

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Herr König,

      die Normseite (mit je 60 Zeilen) sagt nur etwas über die Länge des Manuskripts aus und nur bedingt etwas über den Umfang des Buches. Verlage und Agenturen können anhand der Normseiten einschätzen, wie viel Text vorliegt. Das entspricht zwar ganz grob etwa dem Umfang eines Buches – aber am Ende entscheidet der konkrete Buchsatz, ob auf einer Buchseite mehr oder weniger Text steht als auf einer Normseite. Wie umfangreich das Buch sein wird, entscheidet also nicht der Umfang in Normseiten, sondern das Layout des Buches.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  2. Juergen Domagala Antworten

    Hallo Frau Dr. Huesmann,

    Eine kurze Frage, im Word Programm von Microsoft, gibt es eine Manuskript Vorlage, allerdings ist hier die Fußzeile leer und Seitenzahl sowie Name des Autors stehen in der Kopfzeile.
    Kann ich diese Formatierung verwenden oder sollte ich besser umstellen?

    Vielen Dank für Ihre Tipps

    Beste Grüße

    Juergen Domagala

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Herr Domagala,

      ob der Name des Autors / der Autorin und die Seitenzahlen in der Fußzeile oder in der Kopfzeile stehen, ist nicht so wichtig. Hauptsache, sie sind auf allen Seiten. Aber in meiner Word-Version hat die Formatvorlage mit dem Namen „Manuskript“ keine Normseiten. Das eigene Manuskript sollte aber in Normseiten formatiert sein, um die Länge des Textes angeben zu können. Im Internet gibt es mehrere Formatvorlagen für Word zum Download, die mit Normseiten angelegt sind, einfach die passenden Stichworte in die Suchmaschine eingeben.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  3. Manuel W. Antworten

    Guten Tag werte Schreibtrainerin,

    zunächst möchte auch mich sehr herzlich für ihre Ausführungen über das Formatieren eines Manuskripts bedanken, sie haben mir eine Menge zusätzliche Arbeit beschert, da ich schon ein wenig geschrieben hatte, jedoch in der Formatierung alles falsch gemacht habe, was man falsch machen konnte. Meine Frage wäre, sollte es dazu kommen, dass ein Verlag, dem ich eine Leseprobe und ein Exposee schicke, mein Manuskript anfragt, ich das Manuskript so ausdrucken soll, dass auf einer DIN A4 Seite eine Doppelseite des Buches zu lesen ist, also 14 und 15 zum Beispiel, oder wird eine Buchseite als eine DIN A4 Seite ausgedruckt? Und trifft dieselbe Methode ebenso bei der Leseprobe zu?

    Mit freundlichen Grüßen
    Manuel W.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Manuel W.,

      eine DIN-A4-Seite = eine Normseite. Das heißt, wenn man eine Leseprobe mit 20 Normseiten ausdruckt, dann hat man zwanzig DIN-A4-Seiten und auf jeder Druckseite ist eine Normseite darauf, nicht mehr. Der Rest bleibt leer.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  4. Anja Antworten

    Hallo Schreibtrainerin,

    gibt es eine bestimmte Formatierung für Kapitelüberschriften (fett, kursiv, Schriftgröße, zentriert)? Oder werden diese wie der übrige Text formatiert und lediglich durch Zeilenumbruch getrennt? Ich denke, es wäre schön, einen Ausschnitt aus Ihrem Manuskript zu sehen.

    Viele Grüße
    Anja

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Anja,

      da kenne ich keine Vorgaben. Ich persönlich mache meine Kapitelüberschriften fett, zehn Schriftgrößen mehr als der übrige Text, linksbündig.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  5. Annalena Antworten

    Hallo Schreibtrainerin,

    noch eine letzte Frage meinerseits: Beginnt man ein neues Kapitel im Manuskript auf der nächsten Seite, auch wenn man vielleicht nur noch drei Sätze auf der letzten Seite geschrieben hat? Einerseits finde ich es, das sieht blöd aus. Andererseits weiß ich nicht, warum ich nur einen einzigen Absatz zwischen das alte und neue Kapitel schieben sollte.

    MfG,
    Annalena

  6. Annalena Antworten

    Hallo Schreibtrainerin!

    1. Heißt das, dass man nicht mal den Buchtitel am Anfang über den Rest schreibt, sondern nur in die Fußzeile?
    2. Wie ist es mit der Kapitelbenennung (z.B. 1. Kapitel, etc.)?
    3. Muss man alle eigenen Gestaltungsideen in seinem Konzept, dass man dem Verlag schickt, weglassen (z.B. in einem Psychologiebuch Tabellen, Symbole oder Bilder zum besseren Verständnis oder der besseren Darstellung)?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Annalena,

      alle hier genannten Formatierungen gelten für belletristische Bücher, also für Romane, nicht für Sachbücher. Wie ein Sachbuch formatiert wird, ist immer vom Verlag vorgegeben und wird vor dem Schreiben zwischen der Autorin und dem Sachbuchverlag abgesprochen. Da gibt es keine allgemeinen Regeln.
      Für einen Roman gilt: Den Buchtitel schreibt man nicht nur in die Fußzeile, sondern auch ganz am Anfang einmal über das ganze Manuskript. Die Kapitelzahlen stehen jeweils über dem Kapitel, am Kapitelanfang. Zwischen dem Ende eines Kapitels und dem Anfang des nächsten Kapitels lässt man nicht den Rest der Seite leer, sondern nur zwei oder drei Absätze und macht dann auf der gleichen Seite weiter.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  7. Ana Antworten

    Guten Abend Frau Huesmann,

    All diese wertvollen Tipps zur Formatierung sind sehr hilfreich, vielen Dank!

    Ich verstehe nur nicht ganz, wie das mit den eingerückten Absätzen gemeint ist. Im ersten Absatz des Buches und im ersten des neuen Kapitels soll der Absatz nicht eingerückt sein, warum genau? Und bei einer neuen Szene auch nicht, sondern hier lediglich mit einem Leerzeichen beginnen und mit einem enden. Aber beginnen neue Szenen nicht normalerweise mit einem neuen Absatz und dann automatisch nicht mehr mit einem eingerückten Absatz und demnach auch nicht mit eine Leerzeichen? Das ist mir nicht ganz klar. Vielen Dank!

    Ana

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Ana,

      eine neue Szene beginnt mit einer Leerzeile (nicht mit einem Leerzeichen), dann folgt ein Absatz, der nicht eingerückt ist.

      Warum das so ist? Das sind lediglich Konventionen, also die „üblichen“ Erwartungen von Verlagen an ein professionell formatiertes Manuskript. Hält man sich daran, zeigt man als Autorin, dass man professionell arbeitet bzw. diesen Anspruch an sich selber hat.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  8. Sascha Rensen Antworten

    Hallo,

    ihr Artikel ist schon lange in meinen Favoriten gespeichert und hat mir sehr bei der Herstellung meiner Manuskripte geholfen.

    Ich schreibe derzeit an meinem zweiten Buch, da ich für mich entscheiden möchte, welche Geschichte mir persönlich und meiner Familie besser gefällt.

    Auf vielen Seiten kann man allerhand Blödsinn lesen zur Umrechnung Normseiten zu Buchseiten, da es ja im Endeffekt auf den Verlag ankommt. Könnten Sie eventuell ein oder zwei Beispiele geben, wie es in Wirklichkeit ist? Umrechnungsfaktor wird es kaum geben aber eine grobe Schätzung könnte möglich werden.

    Noch dazu würde ich gerne Fragen, ob Sie einen Autorenagenten empfehlen könnten oder machen Sie alles ohne?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Sascha,

      ich habe einen Agenten und die Entwicklung wird wohl immer weiter in diese Richtung gehen, dass die Verlage sich auf das Urteil von AngentInnen verlassen. Schon deshalb ist es empfehlenswert.

      Auf einer Normseite stehen ungefähr zwischen 1.500 und 1.800 Zeichen inklusive Leerzeichen. Da in belletristischen Büchern oft nicht alle Zeilen voll geschrieben sind (durch Dialoge, Absätze und Leerzeilen), kann es nur eine durchschnittliche Angabe sein. Wenn ich die Länge meines Manuskripts schätzen möchte, dann teile ich die Zeichenzahl (inkl. Leerzeichen) durch 1.750. Dann habe ich einen guten durchschnittlichen Wert, der mir ungefähr die Länge meines Manuskriptes angibt. Auf dem Buchmarkt ist es üblich, die Länge eines Manuskripts anhand der Normseiten anzugeben. Die Verlage wissen dann schon, wie viel das ungefähr bei ihrem eigenen Buchsatz wäre, denn natürlich hängt die konkrete Länge am Ende vom individuellen Buchsatz ab.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  9. Parsiegla Antworten

    Sehr geehrte Frau Dr. Huesmann,
    Ihre Ausführungen über das Formatieren eines Manuskriptes finde ich sehr gut, lehrreich und nachvollziehbar – auch schon für einen Laien.
    Wohin ich persönlich nicht so tendiere, ist der Flatter-„Rand“ auf der rechten Seite, den Sie beschreiben. Ich bin als „Augen-Mensch“ mehr für Blocksatz. Ist der Blocksatz nun grundsätzlich falsch ? Oder wird er weniger den Verlagen vorgelegt ? Oder wünschen die Verlage – aus welchem Grunde auch immer – den Flattersatz ?
    Danke für eine entsprechende Antwort.
    Ich hoffe, dass mein PC-Mann mir mein Manuskript nun endlich in die richtige Form bringt. – –
    Mit den besten Grüßen R. Parsiegla

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Frau Parsiegla,
      wie in meinem Beitrag beschrieben, erwarten die Verlage, dass ein Manuskript im Flattersatz formatiert ist. Das ist wie mit den Bewerbungen auf einen Job: Man bekommt nicht allein dadurch den Job, dass man bei seinen Unterlagen auf den Formalkram achtet. Aber wenn man den Formalkram nicht beachtet, ist schon der allererste Eindruck nicht gut. Letztlich ist es dann die eigene Entscheidung, wie man damit umgeht.
      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  10. Paula Antworten

    Sehr geehrte Frau Huesmann,

    vielen Dank für die sehr hilfreichen Informationen. Mich wundert jedoch, dass Sie unter Punkt „1. Normseite“ explizit erwähnen, dass die Verwendung einer Proportionalschrift nicht möglich und deshalb auf eine nichtproportionale Schrift wie Courier zurückzugreifen sei, unter dem Punkt „3. Schrift“ außer Courier aber auch Arial und Times New Roman empfehlen, von denen die beiden Letztgenannten Proportionalschriften sind, weswegen sie deutlich mehr als 60 Anschläge pro Normseitenzeile füllen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Paula

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Paula,
      da haben Sie natürlich recht :-) Und der Text ist zu knapp, um zu verstehen, was ich damit meine. Ich habe jetzt Punkt 3 ausführlicher beschrieben, dann ist es klarer.
      Danke für den Hinweis!
      Anette Huesmann

  11. kamm Antworten

    Sie leisten mit ihrer Seite wirklich tolle Arbeit! Ich frage mich, ob sie Leseproben entgegen nehmen…

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Herzlichen Dank :-) Und Leseproben nehme ich nicht entgegen.

      Viel Spaß beim Schreiben
      Anette Huesmann

  12. Ronja Antworten

    Ok, ich hab gerade gesehen, dass Sie das oben auch beschrieben haben! Mein Fehler! ‚-.-
    Danke nochmal! Ich habe lange im Internet recherchiert um genauere Angaben zum Schreiben zu finden und Ihre Seite hat mir auf Anhieb super weitergeholfen!
    Liebe Grüße :)

  13. Ronja Antworten

    Hallo! :)
    Ihr Beitrag hat mir wirklich weitergeholfen, aber ich habe dennoch eine Frage:
    Immer wenn ein neuer Absatz beginnt oder jemand neues beginnt zu sprechen, dann fängt der erste Satz nicht vorn an, sondern hat ein Leerzeichen davor! Wie stelle ich so etwas ein und wie genau ist da der Abstand?
    Ich hoffe, Sie wissen was ich meine und können mir weiterhelfen! :)
    Liebe Grüße

    • Ulrike Jonack Antworten

      Hallo Ronja,
      nein, da steht kein Leerzeichen. Der Verlag müsste jedes davon wieder „rauspuhlen“. Die Einrückung organisiert man über die Formatierung. Beim Anlegen der Formatvorlage stellt man zum Beispiel „Einzug erste Zeile“ auf 3 mm, das ergibt am ehesten eine schöne Optik.
      Gruß von
      jon

  14. Sylvia Grunwald Antworten

    Sie machen eine klasse Arbeit, liebe Frau Dr. Huesmann!
    Schlicht, klar und versiert. Und famos zu lesen.

    Vielen Dank für die ersten fundamentalen Schritte zum Buch!

    Herzlich,
    Sylvia Grunwald

  15. Alice Linder Antworten

    Sehr geehrte Frau Huesmann
    können Sie mir sagen wie es sich mit dem Formatieren des Manuskriptes bei Gedichten verhält?
    Es macht wenig Sinn, mit den Versen die Normseiten zu füllen…

    Freundliche Grüsse und herzlichen Dank!

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Frau Linder,

      meine Angaben beziehen sich auf Romane und Kurzgeschichten – mit Gedichten kenne ich mich nicht aus :-)

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  16. Annalena Antworten

    Hallo Schreibtrainerin,

    ich hätte noch 1 weitere Frage. Was bringt es einem, eine Fußzeile bei einem Dokument einzufügen, die man einem Verlag schicken will? Ich dachte, die sieht man gar nicht mehr, wenn man die Seiten ausgedruckt hat?

    MfG,

    Annalena

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Annalena,

      beides hängt von den Einstellungen des jeweiligen Textverarbeitungsprogramms ab. Da sollten Sie am besten jemanden fragen, der sich gut mit dem Programm auskennt, das Sie verwenden, und wie es auf Ihrem Computer eingestellt ist.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  17. Annalena Antworten

    Hallo Schreibtrainerin,

    vielen Dank für diese ausführlichen Informationen! Ich habe nur ein kleines Problem bei mir. Wenn ich versuche, in meinem Dokument den Buchname, meinen Namen, meine E-Mail und die Seitenzahl nebeneinander in die Fußzeile zu kriegen, klappt das irgendwie nicht. Bei mir kann man nur 3 Infos nebeneinander packen. Können Sie mir da einen Tipp geben? Und ist der Abstand zwischen den einzelnen Daten egal? Da mein Name und meine E-Mail-Adresse ziemlich lang sind, kleben diese immer zusammen, weshalb ich die Anordnung verschieben muss.

    MfG,

    Annalena

  18. Geschichten-Erzähler Antworten

    Sehr geehrte Frau Dr. Huesmann,

    herzlichen Dank für die schöne Auflistung der richtigen Vorgehensweise zur Veröffentlichung eines Buches. Habe lange nach diesen hilfreichen Infos gesucht. Einfach erklärt, übersichtlich, einfach toll.

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg und bitte weiter so.

  19. Carina Mehlis Antworten

    Vielen Dank für diese super ausführliche Anleitung!

    Eine Frage habe ich allerdings noch: Ich habe an anderer Stelle gelesen, dass man die einzelnen Zeilen vor dem Text durchnummerieren soll. Wie sehen Sie das?

    Viele Grüße aus Stuttgart!

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Nein, es ist nicht notwendig, dass die einzelnen Zeilen durchnummeriert sind. Das finde ich persönlich auch eher störend beim Lesen.

  20. Ursula Birkle Antworten

    Kolumbien, 28.Februar 2016

    Sehr geehrte Frau Dr. Huesmann,
    vielen Dank für so viel Mühe!!
    Ich kann leider nicht telefonieren, da ich auf den Weltmeeren unterwegs bin. An einer Kommunikation mit Ihnen wäre mir viel gelegen. Ihre ausführlichen Anregungen haben mir auch so schon viel geholfen. Noch einmal: vielen herzlichen Dank.

  21. Ramona Hönig Antworten

    Dieser Beitrag hat mir selbst sehr weiter geholfen, da ich mich entschlossen habe ein Buch zu schreiben, wusste aber nicht wie es funktioniert.

  22. Manfred Heppner Antworten

    Sehr geehrte Frau Dr. Huesmann,

    Ihren Blog „Ein Buchmanuskript formatieren“ fand ich sehr interessant. Er hat mir viele Fragen beantwortet und war mir eine gute Hilfe.

    Darum möchte ich mich für Ihre Mühe, Ihr Wissen der Öffentlichkeit zugänglich zumachen, recht herzlich bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred Heppner

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