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Wie schreibt man ein Buch?

Wie schreibe ich ein Buch – die zehn besten Tipps, um spannende Bücher zu schreiben.

(Teil 1 von 3)
 
Zuletzt aktualisiert 12.06.2017

Ein spannendes Buch schreiben - die 10 besten Tipps.

Ein Buch schreiben: So fängt man an.


 

1. Der Plot

Will man ein spannendes Buch schreiben, so braucht man einen guten Plot. Das ist der Handlungsverlauf eines Romans, der sich aus allen Ereignissen einer Geschichte ergibt. Das wichtigste Grundprinzip eines spannenden Plots: Kausalität. Das heißt, alle Ereignisse eines Plots sollten kausal zusammenhängen. In einer guten Geschichte passiert nichts, was sich nicht aus dem Vorhergehenden ergibt.

Einzige Ausnahme: der Einstieg. Das erste Ereignis in einem Buch kann rein zufällig sein. Doch es sorgt dafür, dass alle darauffolgenden Ereignisse ins Rollen kommen – deshalb wird es auch auslösendes Ereignis genannt. Das auslösende Ereignis steht zu Beginn einer Geschichte und setzt alles Darauffolgende in Gang. Das ist ganz ähnlich wie beim Dominoeffekt: Der erste Stein fällt und reißt alle nachfolgenden Steine mit. Für einen guten Unterhaltungsroman ist die Kausalität des Plots die wichtigste Basis.
 

 
 

2. Der Hauptkonflikt

Bevor man beginnt, das Buch zu schreiben, sollte man die Handlung der Geschichte in einem Satz zusammenfassen. Das hilft, die wichtigsten Geschehnisse trotz vieler kreativer Einfälle nicht aus dem Auge zu verlieren. Doch der Satz sollte nicht nur eine Zusammenfassung der Geschichte sein, er sollte auch den Hauptkonflikt enthalten. In jedem Buch finden sich eine Menge Konflikte, doch der Hauptkonflikt gibt den rote Faden vor.

Betrachten wir zum Beispiel den Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind. So könnte die Geschichte in einem Satz lauten:

Ein Mann ohne Eigengeruch und mit genialem Geruchssinn will sich aus dem Geruch junger Frauen ein Parfum machen, das ihn liebenswerter macht.

Der Satz fasst zwar das Buch zusammen, doch der Hauptkonflikt fehlt. Mit anderen Worten: Wo ist in dieser Geschichte das Problem? Das, was sie erst so richtig spannend macht? Hier die Zusammenfassung in einem Satz inklusive Hauptkonflikt:

Ein Mann ohne Eigengeruch und mit genialem Geruchssinn ermordet junge Frauen und macht aus ihnen ein Parfum, das ihn liebenswerter machen soll.

In der zweiten Version ist klar, woraus sich in diesem Buch die Spannung ergibt, wo das größte Konfliktpotenzial liegt: Die Hauptfigur des Romans ist ein Mörder. Damit ist klar, dass er eine Menge Ärger am Hals hat. Im Buch ordnen sich alle Ereignisse und Szenen diesem Hauptkonflikt unter – das ist der rote Faden der Geschichte.

Bevor man anfängt das Buch zu schreiben, formuliert man am besten eine Zusammenfassung der Geschichte in einem Satz. Die Zusammenfassung sollte so einfach wie möglich sein. Wird der Satz zu kompliziert, dann ist vielleicht auch die Geschichte zu kompliziert. Geübte AutorInnen kriegen das in den Griff, doch mit weniger Übung könnte das schwierig werden.
 
 

3. Die Dramatik

Ein Unterhaltungsroman besteht aus einer Reihe von Ereignissen. In der Planungsphase sollte man sich die wichtigsten Ereignisse und Wendepunkte des Plots zurechtlegen. Der Hauptkonflikt in einem Satz gibt vor, welche Ereignisse zur Geschichte gehören und welche nicht. Ist der Handlungsverlauf soweit klar, dann sollte er einen guten Spannungsbogen kriegen: Der Plot braucht eine innere Dramatik. Diese entsteht dadurch, dass sich die Ereignisse allmählich zuspitzen.

Um einen guten Spannungsbogen für sein Buch hinzukriegen, kann man mit Dramenmodellen arbeiten. Das einfachste Dramenmodell ist der Dreiakter, der auf Aristoteles zurückgeht. Bis heute wird der Dreiakter für die Dramatisierung von Drehbüchern und Romanen eingesetzt.

1. Akt
Zu Beginn steht ein auslösendes Ereignis und die ersten sich allmählich steigernden Ereignisse.

2. Akt
Die Ereignisse spitzen sich immer weiter zu – bis sie schließlich in einem Höhepunkt gipfeln, der meist eine dramatische Wende für den Handlungsverlauf mit sich bringt.

3. Akt
Im letzten Akt folgt eine Kette von besonders dramatischen Ereignissen und dann der Schluss. Der Schluss muss die logische Folge der vorhergehenden Geschehnisse sein. Je weniger Zufall im Spiel ist, desto mehr Drama.

Bevor man anfängt, das Buch zu schreiben, formuliert man am besten vier Sätze:

Satz 1: Zusammenfassung der Geschichte inklusive Hauptkonflikt.
Satz 2: Auslösendes Ereignis und erster Akt.
Satz 3: Zweiter Akt mit Höhepunkt (= Wendepunkt).
Satz 4: Dritter Akt mit finalem Kampf (Show-Down) und Schluss.

Um ein spannendes Buch zu schreiben, nutzt man am besten Dramenmodelle wie den Dreiakter


Und hier der Dreiakter im Bild: Das auslösende Ereignis bringt die ganze Geschichte in Gang. Danach sollten sich die Ereignisse allmählich zuspitzen und auf einen Höhepunkt zusteuern, der eine dramatische Wende bringt. Danach spitzen sich die Ereignisse weiter zu, dann folgt meist ein finaler Kampf (Show-Down) und der Schluss.


 
 

4. Die Figuren

Spannende Bücher brauchen interessante Figuren. Um das hinzukriegen, entwickelt man die Hauptfiguren für sein Buch dreidimensional. Das heißt, die Figuren brauchen ein prägnantes Äußeres (1. Dimension), sie haben ein psychologisches Profil (2. Dimension) und ein soziales Profil (3. Dimension).

Interessante Figuren sollten außerdem etwas Außergewöhnliches haben. Etwas, das sie aus der Masse hervorhebt: ein außergewöhnliches Hobby oder außerordentliche Charakterzüge oder eine außergewöhnliche Lebensgeschichte oder etwas anderes Einzigartiges.

Am leichtesten gelingen spannende Figuren, wenn man ihnen einen ungewöhnlichen Wunsch mitgibt und den starken Willen, sich diesen Wunsch zu erfüllen – gegen alle Hindernisse. Viele AutorInnen schreiben Bücher, die 300 Seiten und mehr haben. Dann muss man das Interesse am Schicksal der Figur über viele Seiten aufrechterhalten. Verfolgt die Hauptfigur unbeirrt ein bestimmtes Ziel, so bleiben die LeserInnen bis zum Schluss dran um herauszufinden, ob die Figur es am Ende schafft.
 
 

5. Die Spannung

Die Basis für gute Spannung
Plant man ein spannendes Buch zu schreiben, dann sind ein dramatischer Plot und interessante Figuren eine solide Basis für gute Spannung. Das Wichtigste: Plot und Figuren müssen gut zusammenpassen.

Zum Beispiel in einer Liebesgeschichte:

Die Geschichte führt den Helden auf ein Segelboot, obwohl er nie schwimmen gelernt hat. Um sich vor seiner großen Liebe nicht zu blamieren, schweigt er eisern und lässt sich scheinbar entspannt aufs offene Meer hinaussegeln.
Draußen kentert das Schiff. Durch einen unglücklichen Zufall wird seine große Liebe ohnmächtig, geht über Bord und droht zu ertrinken.

Da Plot und Figuren gut zusammenpassen, wissen wir als LeserInnen zu diesem Zeitpunkt längst, dass unser Held nicht schwimmen kann und panische Angst vor dem Wasser hat. Da entsteht die Spannung schon aus der ganz banalen Frage: Wie schafft er es, seine große Liebe zu retten?

Ausbau des Spannungsbogens
Der Spannungsbogen kann noch weiter ausgebaut werden durch zahlreiche Konflikte. Die sorgen dafür, dass der Held eine Menge Probleme am Hals hat: er kämpft gegen die Natur, einen mächtigen Gegner (Antagonisten) oder sich selber.

Zurück zu unserem Beispiel:

Das Schiff kentert. Es ist stürmisch und dunkel. Der Held klammert sich verzweifelt an ein Wrackteil und rudert mit Armen und Beinen, um seine große Liebe vor dem Ertrinken zu bewahren. Diese treibt ohnmächtig in ihrer Schwimmweste auf den Wellen. Dann verhakt sich ein Wrackteil in einer Naht und die Schwimmweste verschwindet im dunklen Wasser – die Ohnmächtige droht unterzugehen. Der Held ist noch zu weit weg, um sie festhalten zu können. Doch er kann nicht schwimmen – wird er es trotzdem schaffen, sie zu retten?

Unterstützung des Spannungsbogens
Um ein spannendes Buch hinzukriegen, sollte man diese Grundspannung durch viele weitere Faktoren unterstützen. Zum Beispiel sorgt man beim Schreiben dafür, dass sich die Ereignisse überschlagen – je kürzer die dramatischen Geschehnisse getaktet sind, desto rasanter das Tempo und desto mehr Spannung baut sich auf. Außerdem ergeben sich weitere Spannungsmomente durch Missverständnisse, Rätsel, Geheimnisse und eine zeitliche Begrenzung. Auch der Schreibstil kann den Spannungsbogen unterstützen, beispielsweise durch eine knappe, gehetzte Erzählweise.
 
 

6. Das Thema

Gute und spannend erzählte Bücher haben oft ein Thema, um das sich alles dreht. Auf diese Weise wird das Erzählte intensiver.

Zum Beispiel „Das Parfum“ von Patrick Süskind. Alles in dieser Geschichte dreht sich um Geruch und Tod. Schon auf der ersten Seite klingt das Thema an:

Zu der Zeit, von der wir reden, herrschte in den Städten ein für uns moderne Menschen kaum vorstellbarer Gestank. Es stanken die Straßen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach fauligem Holz und nach Rattendreck, die Küchen nach verdorbenem Kohl und Hammelfett“. Und „am allerstinkendsten Ort des gesamten Königreichs“ wird die Hauptfigur Jean-Baptiste Grenouille geboren: „Es war einer der heißesten Tage des Jahres. Die Hitze lag wie Blei über dem Friedhof und quetschte den nach einer Mischung aus fauligen Melonen und verbranntem Horn riechenden Verwesungsbrodem in die benachbarten Gassen. Grenouilles Mutter stand, als die Wehen einsetzten, an einer Fischbude in der Rue aux Fers und schuppte Weißlinge, die sie zuvor ausgenommen hatte. Die Fische, angeblich erst am Morgen aus der Seine gezogen, stanken bereits so sehr, daß ihr Geruch den Leichengeruch überdeckte.

(Zitate aus Patrick Süskind, Das Parfum, Die Geschichte eines Mörders. Diogenes Taschenbuch 1994, Seite fünf und sieben).

Die Zusammenfassung in einem Satz inklusive Hauptkonflikt zeigt, dass „Geruch und Tod“ bereits in der Grundkonstellation der Geschichte angelegt ist:

Ein Mann ohne Eigengeruch und mit genialem Geruchssinn ermordet junge Frauen und macht aus ihnen ein Parfum, das ihn liebenswerter machen soll.

Aber auch im Handlungsverlauf und bei vielen anderen Details des Romans spielen „Geruch und Tod“ eine wesentliche Rolle. Auf diese Weise zieht sich das Thema durch alle Ebenen der Geschichte. Ein Thema trägt dazu bei, das Erzählte zu verdichten und auf diese Weise zu intensivieren.
 
 

7. Show don’t tell

Das Prinzip „Show don’t tell“ gilt derzeit als eine der wichtigsten Empfehlungen beim Bücherschreiben überhaupt. Dieses Prinzip unterscheidet zwei Arten von Erzählweisen: narrativ und szenisch. Beim narrativen Erzählen werden die Geschehnisse beschrieben.

Beim szenischen Erzählen werden die Ereignisse „gezeigt“ durch Dialoge und Handlungen. Wir schildern bildhaft, was wir vor unserem inneren Auge sehen, damit die Geschehnisse lebendiger werden. Das szenische Schreiben gelingt, wenn wir alle fünf Sinne ansprechen: Wir beschreiben, was die Figuren in der Geschichte hören, was sie sehen, riechen, schmecken und fühlen. Das Ziel ist, dass bei den LeserInnen eine bildhafte Vorstellung von dem Geschehen entsteht.

Klassische Beispiele für die narrative Erzählweise sind Märchen wie Hänsel und Gretel. Hier ein Beispiel, wie sich der Unterschied bemerkbar macht.

So klingt es narrativ:

Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald. Dort war es dunkel und kalt, und sie fürchteten sich sehr.

So klingt es szenisch:

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab.
„Ich bin müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase.
„Wir müssen weiter“, drängte er.

(Das Beispiel verdanke ich meiner Kollegin Simone Harland und dem Autorenforum Montségur.)

Wesentlicher Bestandteil des szenischen Erzählens sind Dialoge. Aber es kommen noch viele weitere Elemente hinzu, insbesondere bildhafte Schilderungen von Schauplätzen, Figuren und Handlungen.
 
 

8. Die Dialoge

Man könnte meinen, das Wichtigste am Dialog ist, was gesprochen wird. Doch das Gegenteil ist der Fall: Dialoge leben vor allem von dem, was nicht ausgesprochen wird. Der häufigste Anfängerfehler: Die Figuren reden zu viel.

Zurück zu unserem Beispiel von Hänsel und Gretel.

Hier wird zu viel geredet:

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab.
„Es ist so kalt hier und wir wissen doch gar nicht, wo wir sind. Außerdem bin ich müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase.
„Bald ist es Mitternacht und wenn wir nicht schnell den Weg nach Hause finden, müssen wir im Wald übernachten. Dort sind wir den wilden Tieren ausgeliefert. Wir haben keine Zeit, wir müssen weiter“, drängte er.

Und so klingt die wortkarge Version:

Gretel zitterte und ihr blasses Gesicht hob sich von den nachtschwarzen Baumstämmen ab.
„Ich bin müde“, flüsterte sie.
Hänsel wischte sich mit dem Handrücken die Nase.
„Wir müssen weiter“, drängte er.

Spannende Dialoge entstehen erst durch Überarbeitung. Steckt man mitten im Schreibprozess, dann schreibt man Dialoge am besten so, wie einem die Worte gerade in den Sinn kommen. Diese erste Version sollte man später überarbeiten: Damit es unterhaltsamer und spannender wird, hilft es oft, die Sätze in direkter Rede soweit zu kürzen, dass sie gerade noch verständlich sind. Den LeserInnen reichen meist schon wenige Worte, um einer Geschichte folgen zu können. Alles, was darüber hinausgeht, wird oft als langweilig empfunden.

Natürlich gibt es richtig gute Bücher mit wortreichen Dialogen. Aber es braucht eine Menge Erfahrung, um ausführliche Dialoge zu schreiben, die nicht langweilen. Deshalb ist es zu Beginn einfacher, Dialoge knapp zu halten.
 
 

9. Das Gefühl

In der Musikszene ist es längst bekannt und wir ZuschauerInnen wissen es spätestens seit „The Voice of Germany“: Beim Singen geht ohne Gefühl nichts. Und beim Malen und Schreiben ist es nicht anders: Nur wenn man sein eigenes, echtes Gefühl in ein kreatives Werk hineingibt, wird es richtig gut. Warum das so ist? Weil wir Menschen sehr feine Antennen für die Gefühle anderer haben. Weil wir merken, ob ein Lied, ein Bild oder eine Geschichte menschliche Gefühle transportiert. Drückt ein kreatives Werk echte Gefühle aus, reagieren wir mit eigenen Gefühlen darauf – wir sind berührt und das Werk hinterlässt einen tiefen Eindruck bei uns.

Doch wie kommen meine Gefühle in das Buch, das ich schreibe? Wenn ich eine Szene schreiben will, dann tauche ich in die Geschehnisse ein, ganz tief, bis ich das fühle, was die Personen in meiner Szene empfinden – das, was ich gerade beschreiben möchte. Erst dann schreibe ich das Ganze auf – aus meinen eigenen, echten Gefühlen heraus.
 
 

10. Ein guter Schreibstil

Die schwierigste Frage zum Schluss: Was macht einen guten Schreibstil aus? Und wie komme ich dahin?
Da hilft nur eines: Ausprobieren. Viel schreiben. Herausfinden, womit man sich wohlfühlt. Zu Beginn kann man sich an dem orientieren, was man selber gerne liest. Eine gute Übung ist es, wenn man seinen eigenen Text immer wieder aufs Neue schreibt in unterschiedlichen Schreibstilen: mal als Comic, mal wie Kafka, mal wie Rowling und mal wie ein Heftroman. So kann man die Unterschiede besser erkennen und lernt, die Sprache bewusst einzusetzen.

Vorsicht ist geboten mit Metaphern und Adjektiven. Viele tolle Bücher sind gespickt davon, doch andere werden dadurch unleserlich. Denn Metaphern und Adjektive sind wie das Salz in der Suppe: Mit Bedacht eingesetzt sind sie wundervoll, aber eine kleine Prise zu viel reicht schon, um das Ganze ungenießbar zu machen.
 


 

Wie schreibt man ein Buch?

1. Teil: Wie schreibt man ein Buch – die 10 wichtigsten Tipps
2. Teil: Ein Buch schreiben – so fängt man an
3. Teil: Ein Buch veröffentlichen – so findet man einen Verlag

 

Sie möchten mehr davon? In meinen Schreibkursen zeige ich, wie man spannende Bücher schreibt – egal ob Liebesgeschichte oder Krimi, Chick-Lit oder Kinderbuch. Hier gibt es eine Übersicht über meine Schreibkurse: Der Basiskurs „Romane schreiben“ und die Vertiefungskurse „Intensivkurs Plotten“ und „Intensivkurs Figuren“.

Dr. Anette Huesmann ist Autorin, Dozentin für Kreatives Schreiben und Sprachwissenschaftlerin. Sie leitet Workshops zum Kreativen Schreiben, schreibt Bücher und berät (angehende) AutorInnen. Hier finden Sie die aktuellen Schreibkurse und hier erfahren Sie mehr über ihr Beratungsangebot.
  1. Nina Völkel Antworten

    Hallo,
    mein Name ist Nina und ich bin 15 Jahre alt. Mir geistert schon seit geraumer Zeit eine Idee im Kopf herum die ich sehr gerne in einen guten Roman umwandeln würde. Ich schreibe gerne und viel, aber ich habe noch nicht wirklich meinen Style gefunden. Außerdem ist meine größte Angst, dass ich die Charaktere nicht rund bekomme und die Geschichte zu chaotisch ist. Haben sie da vielleicht ein paar Tipps für mich?
    FG Nina

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Nina,

      meine wichtigsten Tipps finden Sie gleich hier auf dieser Seite. Außerdem gibt es Schreibratgeber, gerade für den Einstieg kann ich besonders empfehlen „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey. Es braucht beim Schreiben wie auch bei anderen Fertigkeiten eine Weile, bis man besser wird – so, als ob man ein Musikinstrument lernt. Auch beim Schreiben muss man dann ganz viel üben, dann wird es allmählich besser.

      Viel Freude am Schreiben wünsche ich!
      Anette Huesmann

  2. Larissa Antworten

    Hallo Liebe Schreibtrainerin

    Ich heiße Larissa und bin 12 Jahre alt. Ich schreibe seit circa zwei Jahren an einem Buch aber ich komme im Moment gar nicht weiter. Ich finde keine Zeit um zu schreiben. Kürzlich erst habe ich angefangen meinen ersten Versuch auf den Laptop zu schreiben und zu verbessern. Mein Wunsch ist es das Buch herauszugeben in dem nächsten Jahr doch ich glaube ich bin mitten in einer Sackgasse. Immer wenn ich mich an den Laptop setze hält meine Konzentration nur eine bestimmte Zeit. Ich hoffe wirklich dass sie mir helfen können.
    Danke:-)

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Larissa,

      es ist ganz normal, dass man schnell müde wird. Schreiben ist wie ein Hochleistungssport, man muss sich sehr konzentrieren und braucht dafür viel Kraft und Energie. Und dann wird man auch schnell müde. Aber man gewöhnt sich allmählich daran: Es ist wie beim Joggen, am Anfang schafft man nur ein paar Minuten, mit ein bisschen Übung eine halbe Stunde und mit viel Übung eine Stunde. Aber nur wenigen gelingt es, mehrere Stunden am Stück zu joggen. Deshalb schreiben die meisten AutorInnen täglich – jeden Tag ein bisschen, dann kommt man gut voran.

      Viel Spaß beim Schreiben :-)
      Anette Huesmann

  3. Nikolas Antworten

    Na dann mache ich mich mal daran den Plot für meine Geschichte(n) zu überarbeiten. Ich finde die Tipps für die erste Übersicht hervorragend. Danke für diesen gelungenen Beitrag.
    Ich möchte das ganze in ein Comicskript umsetzen und werde wahrscheinlich die Helddnreise wählen…
    Was mich jetzt zusätzlich interessiert: Ist es möglich in einer Geschichte mehrere Dramatikmodelle zu verwenden? – Für zwei parallelverlaufende Handlungsstränge je einen eigenen sowieso, aber eben ein anderes Modell, oder wird das für den Leser zu unverständlich.

    Danke für ihre Zeit und liebe Grüße
    Schimmerklang

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Nikolas,

      das Ziel ist natürlich, dass die Leser*innen nicht merken, ob ein Dramenmodell verwendet wurde. Und ja, man kann zwei Dramenmodelle für dieselbe Geschichte verwenden. Denn der Dreiakter und die Heldenreise widersprechen sich nicht, im Gegenteil. Die Heldenreise kann man als abgewandelten Dreiakter sehen, mit weiteren Zwischenstationen. Wenn man gerade beginnt, eine Geschichte zu entwickeln, ist der Dreiakters sehr hilfreich, um die wichtigsten Wendepunkte festzulegen. Ist man mit der Planung weiter vorangeschritten und kennt seine Hauptfigur schon richtig gut, dann kann die Heldenreise dabei helfen, sich die Veränderung der Hauptfigur genauer anzusehen.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  4. Flashy Antworten

    Juhu,
    ich versuche mich nach langem hin und her nun auch wieder im schreiben.
    Ich schreibe ja sehr gerne szenisch das ist einfach mein Ding es fühlt sich für mich so einfach realer an was ich schreibe. Meine Richtung ist ja fantasy und Romantik 😉 aber so kommen wir zu meinem Problem.
    Der Dialog woran merke ich konkret das er zu lang ist – ich habe nämlich das Problem das ich schon immer gerne mehr Worte als nötig verwende!
    Gibt es da eine pauschale Grundregel oder ein paar mehr Tipps auf was ich alles so achten kann.
    LG FLashy

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Flashy,
      ich weiß, das ist doof – aber ich kann nur antworten: Das kommt darauf an. Auf die Szene, die Figuren, den Schreibstil usw. Meine Erfahrung ist: Gerade AnfängerInnen machen am häufigsten den Fehler, dass die Figuren zuviel Quatschen und dadurch die Szene an Spannung verliert. Deshalb mein Tipp: kürzen, kürzen, kürzen. Solange, bis die Szene gerade noch verständlich ist. Da helfen TestleserInnen sehr, um herauszufinden, ob man so dem Geschehen noch folgen kann.

      Wenn man unsicher ist, kann man auch für einen Test von einer Szene zwei Versionen erstellen: Eine Version mit den noch etwas längeren Dialogen und eine Version mit den gekürzten Dialogen. Dann beide Versionen an TestleserInnen geben und voten lassen: Welche Version ist besser, welche schlechter? Wenn 10 TestleserInnen ein Votum abgeben, dann findet man schnell heraus, ob die Dialoge durch das Kürzen wirklich gewinnen.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  5. Firuze Antworten

    Hallo.
    Ich habe vor, ein Buch zu schreiben, habe auch schon eine Idee über was dieses handeln soll.
    Ich würde aber gerne wissen, ob diese Idee schon ein anderer hatte.
    Wie finde ich das heraus?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Firuze,

      lesen – und Menschen fragen, die sich auskennen: BuchhändlerInnen, BibliothekarInnen usw. Aber selbst wenn ein anderer die Idee schon hatte (über die Jahrhunderte haben schon so viele Menschen Geschichten geschrieben, es gibt kaum eine Idee, die es so oder so ähnlich noch nicht gab), es kommt nicht (nur) auf die Idee an, sondern vor allem, was man selber daraus macht.

      Viel Spaß!
      Anette Huesmann

  6. Celine Antworten

    Guten Abend,

    nach langer Recherche bin ich endlich bei ein paar Tipps gelandet, die mir tatsächlich geholfen haben – danke erstmal dafür. Dennoch hat sich dadurch ein mir bisher unbekanntes Problem bei meinem Schreiben aufgezeigt. Besonders mit dem Übertragen meines Plots auf einen Dreiakter habe ich immer wieder Probleme. Ich habe das Gefühl, zu viele Ereignisse bzw. Höhepunkte in meine Geschichte einzubauen, möchte aber auch nichts weglassen, da ich Angst habe, dass es dann zu langweilig werden könnte. Ich befürchte jedoch, dass meine Geschichte zu komliziert und vielleicht auch etwas zu unlinear wird. Haben Sie möglicherweise eine Idee, wie ich dieses Problem in den Griff bekommen könnte und denken Sie eine Geschichte kann auch zwei Höhe- bzw. Wendepunkte besitzen? Und wird das Lesen nachher möglicherweise zu anstrengend, wenn eine Geschichte verschiedene Handlungsstränge aufweist, in denen sich die Personen auch überschneiden? Oder sollte man lieber einem klaren Handlungsstrang mit möglichst wenigen Charakteren folgen?

    Mit etwas überfragten aber freundlichen Grüßen ;-) ,

    Celine

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Celine,

      der Dreiakter, wie ich ihn hier in meinem Blog vorstelle, ist die einfachste Version dieses Dramenmodells. Es gibt eine weiterentwickelte Form des Dreiakters, wie sie zum Beispiel in Hollywood verwendet wird – hier nachzulesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Spielfilmdramaturgie. Diese Version hat mehrere Wendepunkte. Und es gibt noch ein weiteres Dramenmodell, das oft von AutorInnen und DrehbuchautorInnen verwendet wird, die Heldenreise – hier nachzulesen: https://www.die-schreibtrainerin.de/heldenreise/. Auch die Heldenreise hat mehrere Wendepunkte. Das heißt: Der hier in meinem Blogbeitrag beschriebene Dreiakter ist die einfachste und leichteste Möglichkeit, einen Handlungsstrang zu dramatisieren. Und natürlich gibt es viele weitere Möglichkeiten, die auch mehrere Wendepunkte haben. Viele Geschichten haben etliche Wendepunkte und verschiedene Handlungsstränge. Aber je komplexer die Handlung, desto schwerer ist die Geschichte in den Griff zu bekommen. Wenn man mit dem Schreiben noch nicht so viel Erfahrung hat, ist es zu Beginn leichter, einen klaren Handlungsstrang mit wenigen Charakteren zu entwickeln.

      Viel Freude wünsche ich beim Entwickeln!
      Anette Huesmann

  7. Heidi Axel Antworten

    Ich habe Ihre Hinweise sehr aufmerksam gelesen und sie haben mir auch weiter geholfen. Danke! Ich habe mich im Moment auf Kurzgeschichten und Erzählungen konzentriert. Sei es für Kinder oder auch Erwachsene, aber irgendwann möchte ich schon mal einen richtigen Roman schreiben. Vielleicht klappt es doch einmal. Ich werde Ihre Seite ab und zu einmal besuchen!

  8. Manuela Antworten

    Liebe Frau Anette!
    Als Jugendliche habe ich schon sehr gerne und viel geschrieben! Ich hätte viel Fantasie und Ideen für Geschichten/Romane ! Klingt jetzt merkwürdig, aber im Jahr 2003 während dem abwaschen, lief bei mir ein Film im Kopf ab für eine Geschichte, die ich seit diesem Zeitpunkt niederschreiben möchte. Irgendwie fehlte mir die Zeit und ein Computer , mit der Zeit wird es jetzt noch schwieriger , da ich jetzt sechs Kinder habe! ;) Doch das Gefühl , endlich dieses Buch schreiben zu wollen , ist so stark geworden in meinem Herzen – das es an der Zeit ist durchzustarten! Das gute daran , diese Geschichte hat in den vielen Jahren einige Veränderungen in meinem Kopf durchgemacht, dass ich denke – es wäre jetzt perfekt ! Doch mein Problem ist , dass ich ein gutes Autoren Programm suche und Sie fragen wollte, was Sie von Papyrus* halten? Da ich in diesem Bereich wirklich gar keine Erfahrung habe, vermute ich das ich viel Zeit benötige um mich mit diesem Programm vertraut zu machen , bis ich endlich loslegen kann!
    Würde mich sehr auf eine Antwort freuen !
    Liebe Grüße Manuela

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Manuela,

      ich selber nutze immer noch WORD, um meine Bücher zu schreiben ;-) aber ich habe schon viel Gutes über Schreibprogramme gehört, insbesondere über Papyrus. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, das Programm mal näher anzusehen. Es gibt viele Tutorials auf youtube, da bekommt man schon einen Eindruck von diesem Programm, und mit der Demoversion kann man dann herausfinden, ob man selber gut damit arbeitet.

      Viel Freude!
      Anette Huesmann

  9. Jacy Antworten

    Hallo
    Ich schreibe schon seit der 5 klasse sehr gerne und Ich versuche jetzt ein buch zu schreiben über eine wahre story . Nur ich weiss nicht wirklich wie und wo ich anfabgen soll. Habe alles was mir einfällt immer aufgeschrieben. Aber irgebdwie fehlt da und da etwas.

  10. Melli Antworten

    Hey, ich bin 15 Jahre alt und ich liebe es zu schreiben. Ich bin gerade an einer Geschichte dran, hab aber das Gefühl das ich zu viele Wörter wiederhole oder ziemlich viel mit ‚ich‘ anfange und ich weiß nicht wie man es umschreiben kann. Ich hab mir andere Bücher durchgelesen und die verwenden es zum Beispiel nicht so oft. Ich bitte um Hilfe.
    Ps danke im Vorraus

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Melli,

      Ernest Hemingway hat einmal gesagt: „Die erste Fassung ist immer Mist.“ Das gehört zum Schreiben dazu, der erste Entwurf ist nie gut – aber das ist ein ganz wichtiges Übergangsstadium. Denn nur wenn man eine erste schlechte Fassung hat, kann man daraus eine gute Endfassung machen – durch Überarbeiten. Das Überarbeiten von Texten ist einer der wichtigsten Prozesse beim Schreiben. Er dauert oft länger als das Schreiben der ersten Fassung und ist meist viel schwieriger. Auch das Überarbeiten muss man lernen und auch dafür gibt es Ratgeber. Diese beiden hier zum Beispiel:

      Hans Peter Roentgen: Vier Seiten für ein Halleluja. Sieben Verlag 2008.

      Sylvia Englert: So lektorieren Sie Ihre Texte. Verbessern durch Überarbeiten: Schritt für Schritt von der Erstfassung zum fertigen Manuskript. Autorenhaus Verlag 2013.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  11. Britta Antworten

    Liebe Schreibtrainerin,
    ich sitze seit einigen Jahren über meinen Notizen und Charakterausarbeitungen, habe Handlungsstränge und chronologische Abfolgen geplant. Es soll ein Fantasy-Jugendroman werden.
    Je mehr ich mich jetzt allerdings um die Fertigstellung bemühe, um so größer wird das Gefühl, ich hätte die Story abgeschrieben bzw. geklaut. Wie kann man mit dieser Unsicherheit umgehen und es nicht zur Blockade werden lassen?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Britta,

      damit kämpfen viele AutorInnen – Zweifel an den eigenen Fähigkeiten, am Stoff und an der Umsetzung. Das gehört zum Schreiben dazu :-) Wenn man sich das immer wieder vor Augen führt, das hilft beim Durchhalten.

      Was das Abschreiben betrifft – es gibt sehr viele Stoffe und Themen, die sich in den Büchern wiederholen. Und trotzdem ist keine Geschichte wie die andere. Am Ende zählt die individuelle Umsetzung, das, was man selber dazu gibt, was andere so nie schreiben würden. Es lohnt sich also, das eigene ganz individuelle Werkt zu Ende zu bringen!

      Viel Erfolg
      Anette Huesmann

  12. Alexandra Antworten

    Ich schreibe gerade ein Buch und verwende um auszudrücken, was die Charaktere hören unter anderem die Namen von Liedern. Zwei Fragen.
    1. Ist das eine gute Idee?
    2. Könnte ich Probleme wegen dem Urheberrecht bekommen?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Alexandra,

      das könnte funktionieren und ist ein interessantes Stilmittel. Was das Urheberrecht betrifft, würde ich Ihnen empfehlen, eine Juristin zu fragen, die auf Urheberrecht spezialisiert ist.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  13. Luise Antworten

    Hi, ich bin 15 Jahre alt und schreibe schon seit der 5 Klasse sehr gerne Geschichten. Früher habe ich einfach drauf los geschrieben. Das war dann wie ein spontaner Wasserfall voller Kreativität, dem entsprechend hatten meine Geschichten dann auch Logiklücken. Aber trotzdem finde ich dass es an sich sehr hilfreich und “ belehrend“ war. Aber jetzt zu meiner Frage die wahrscheinlich auch zu den Standart fragen gehört:

    Ich schreibe grade an einer Geschichte die ich an sich ganz gut finde. Nur ist mein wahrscheinlich oft vorkommendes Problem echt ein Hindernis für mein geplantes “ Buch“. Ich schreibe immer nur dann wenn ich mal Lust habe weshalb ich echt kaum voran komme. Ich habe jetzt seit Monaten nicht mehr weiter geschrieben und komme erst jetzt wieder so ein bisschen in meinen Schreibfluss rein. Ich möchte aber regelmäßig weiter schreiben. Mindestens 1 oder 2 mal in der Woche. Könnten sie mir Tipps geben wie ich mich selber ( einen sehr faulen Menschen) vllt sogar täglich zum Schreiben motivieren kann? Ich würde mich wirklich über eine Antwort freuen.

    PS: Ihre Tipps finde ich wirklich sehhehr hilfreich. Ich wusste davor zum Beispiel nichts von dem „Show don’t tell“ Prinzip. :)

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Luise,

      am besten hilft „tägliche Routine“ – damit kommen viele AutorInnen ganz gut zurecht. Das bedeutet: Ich reserviere mir jeden Tag eine halbe Stunde oder eine Stunde oder zwei Stunden für das Schreiben. Am besten zu einer bestimmten Uhrzeit: jeden Nachmittag um 15 Uhr oder jeden Abend um 18 Uhr oder jeden Morgen um 6 Uhr. Und egal, ob man Lust hat oder ob man zum Schreiben aufgelegt ist oder sonstwas – in dieser reservierten Zeit setzt man sich hin und schreibt. Auf diese Weise wird das Schreiben zum täglichen Ritual, zur Gewohnheit. Das hilft sehr vielen AutorInnen dabei, immer dran zu bleiben und weiterzuschreiben. Manche machen das jeden Tag, andere jeden Samstag und jeden Sonntag, je nachdem, wie viel Zeit man erübrigen kann. Das klappt dann nicht IMMER, aber wenn man es 80 % der Zeit schafft, die reservierte Zeit auch einzuhalten, kommt man gut voran.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  14. Silber Antworten

    Hey:)
    Die Tipps sind sehr hilfreich, nur wollte ich fragen, ob sie vielleicht auch Tipps haben, wie man Ideen zu einer Fantasy Geschichte bekommt. Es gibt ja schon so viele Fantasy Bücher, dass ich denke, dass es schwierig wird, zu einer eigenen und neuen Idee zu kommen.

    Und ist man, wenn man jung ist automatisch schlechter im Bücher schreiben? Ich bin erst 14.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo,

      man muss für eine Geschichte nicht immer die zündende neue Idee haben. Wenn man eine zündende neue Idee hat, ist das natürlich super, und dann würde ich diese Geschichte auch unbedingt schreiben. Aber falls man keine neue zündende Idee findet – dann hilft es manchmal, eine Idee, die es schon gibt, auf eine ganz neue, andere Weise zu erzählen. Wie das gehen könnte, findet man zum Beispiel durch einen Perspektivwechsel heraus. Mehr dazu habe ich auf meinem Blog geschrieben: https://www.die-schreibtrainerin.de/ideen-finden-fuer-buecher/.

      Wenn man jung ist, dann ist man nicht automatisch schlechter – aber man hat vermutlich weniger Übung. Doch in den kommenden Jahren ist noch eine Menge Zeit, um dazuzulernen und zu üben – und dann wird das Schreiben immer besser. Man muss nur dranbleiben und immer weiter an sich glauben, auch wenn es mal nicht so gut läuft.

      Viel Freude am Schreiben wünsche ich :-)
      Anette Huesmann

  15. fabienne klütemeyer Antworten

    Hallo,
    Mein Name ist Fabienne und ich bin 16 Jahre alt. Ich hoffe wirklich sehr das sie mir weiterhelfen können! Ich habe bereits viele Versuche gestartet um ein gutes Buch zu schreiben, doch leider verlies mich nach kurzem bzw. nach ein paar Kapiteln die Kreativität. Jede Idee dieser Versuche stammen von Träumen so merkwürdig das auch klingen mag. auch dieses Mal hatte ich einen Traum der mich nicht verlässt. Nicht Täglich aber oft Träume ich die selbe Geschichte bloß mit Vortsetzungen, deshalb habe ich mir diesmal fest vorgenommen das ich sie aufschreibe allerdings habe ich keine ahnung wie ich das angehen soll.Sie haben in Ihren Tipps ja sehr hilfreich erzählt wie man es angehen sollte allerdings ist mein Problem das isch nicht genau weiß wie ich es vormulieren soll. wie schreibe ich die ersten Zeilen bzw die erste Seite das sie auch spannend klingt und mein Buch erfolgreich wird ohne das ich gleich alles verrate? und Meine 2 Frage ist noch ob sie einen tipp haben wie ich meine Kreativität nicht verliere ?

    Ich hoffe wirklich sehr das sie dies sehen und mir antworten.
    Lieben Dank
    Fabienne

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Liebe Fabienne,
      dranbleiben und weiterschreiben, das ist der wichtigste Tipp – dann wird man im Laufe der Zeit immer besser und bekommt auch seine Probleme allmählich in den Griff. Es ist wie beim Joggen: Am Anfang schafft man nur ein paar Minuten und ist total außer Atem. Wenn man dann aufgibt, wird es nie besser. Aber wenn man dranbleibt und immer weiter trainiert, schafft man irgendwann eine halbe Stunde, dann eine Stunde zu laufen, ohne außer Atem zu geraten. Das ist mit dem Schreiben ähnlich: dranbleiben und üben, üben, üben. Dann wird es allmählich besser. Das Wichtigste: Man muss akzeptieren, dass der erste Entwurf nicht gut ist. Durch Überarbeiten entsteht dann aus dem schlechten Text ein guter Text. Kein Mensch schreibt aus dem Stand einen guten Text. „Die erste Fassung ist immer Mist“, sagte schon Ernest Hemingway. Das heißt, nur wenn man akzeptiert, dass man am Anfang einen schlechten Text schreibt, hat man die Chance, durch Überarbeitung daraus einen guten Text zu machen.
      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  16. Laura Antworten

    Guten Tag,

    Ihre Tipps helfen mir schon einmal sehr weiter, wobei ich der Meinung bin, einiges schon beachtet zu haben.
    Mit meinen knapp 16 Jahren bin ich sicherlich auch noch recht jung und habe auch noch Zeit, zu lernen, doch über die Jahre hinweg (ich schreibe seit der 3. Klasse lyrisch und seit der 5., also mittlerweile 6 Jahre, auch prosaisch) hab ich doch manchen Fehler austreiben können.

    Probleme habe ich mit den Dialogen, sowie meiner Ausdauer. Ich weiß selbst, dass meine Charaktere zu viel reden und ich versuche, unnötige Sätze zu streichen, leider funktioniert das nicht immer so gut. Ich habe Angst, dass ich zu viel weg lasse, sodass der Leser nicht mehr alles versteht. Kann das passieren?

    Problematisch ist auch das „Show-don’t-tell“-Prinzip, über welches ich zwar bereits weitestgehend informiert bin, das ich aber nicht besonders gut umzusetzen schaffe, sodass ich schnell an der Qualität meiner Texte zweifle und dann ab und an die Lust verliere. Aber ich denke die zuweilen sehr anstrengende Überarbeitung kennt jeder.

    Ich sagte, ich hätte Probleme mit der Ausdauer. Es ist so, dass ich (fälschlicherweise, wie ich weiß) häufig warte, bis ich Lust zu schreiben habe, wobei diese oft Wochen lang ausbleibt, weil ich die Lust erst beim Schreiben bekomme, ich mich aber nicht aufraffen kann. Dann war es auch so, dass ich, während ich an einem Buch arbeitete, bereits Ideen für mindestens zwei weitere entwickelt habe, deren Handlungen mir mit einem Mal viel vielversprechender erschienen. Logischerweise war das so – immerhin beschäftigt man sich monatelang mit ein und der selben Idee und dann wirkt die neue natürlich sehr viel frischer.

    Haben Sie vielleicht einen Tipp, wie man dieses Problem in den Griff bekommt? Sollte man den ersten Entwurf des Manuskripts so schnell wie möglich runter tippen oder reicht es, wenn man anderthalb Jahre dafür benötigt? (Immerhin bin ich auch Schülerin und habe, mal abgesehen von den momentanen Sommerferien, sonst nicht eine ganze Woche lang Zeit.)
    Und kennen Sie hilfreiche Ratgeber oder Internet-Blogs, die sich mit Dialogen beschäftigt haben? Können Sie mir eine Anlaufstelle nennen, wo ich herausfinde, wann man einen Absatz lassen sollte (ein weiteres Problem meinerseits) oder mir gar selbst dazu Tipps geben?

    Liebe Grüße
    und schönes Wochenende noch!

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Laura,
      für Dialoge kann ich Ihnen dieses Buch empfehlen: Oliver Schütte: „Schau mir in die Augen, Kleines“. Die Kunst der Dialoggestaltung. Herbert von Halem Verlag 2016. Wenn man nicht hauptberuflich schreibt, dann benötigt man für einen Roman zwei bis drei Jahre, Sie liegen also mit anderthalb Jahren gut in der Zeit. Sie könnten sich eine Schreibgruppe zu suchen – das motiviert dranzubleiben und man bekommt Feedback von Gleichgesinnten für den eigenen Text. Schreibgruppen gibt es in vielen Städten, wenn man Schreibgruppe oder Schreibwerkstatt und den eigenen Ortsnamen googelt, wird man oft schon fündig.
      Viel Freude am Schreiben wünsche ich Ihnen :-)
      Anette

  17. Claudia Antworten

    Ich habe viele gute Ideen, verzettele mich aber beim Schreiben immer wieder. Ich möchte meinem Lieblingsmenschen ein Buch vom letzten Jahr schreiben. An unsere Geschichte angelehnt. Wie ein Tatsachenroman, ein Tagebuch. Aber auch so, dass es andere Menschen mit Interesse lesen können…Wie kann ich das schaffen? Habe schon zwei Entwürfe und komme bei Beiden nicht weiter.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Claudia,
      das gelingt am besten, wenn Sie die autobiografische Geschichte wie einen Roman oder eine Kurzgeschichte bearbeiten und dramatisieren. Zu Beginn formulieren Sie einen Satz als roten Faden für die Geschichte („Wie zwei Menschen sich zufällig in einem Zugabteil begegnen und danach nichts unversucht lassen, um einander wiederzusehen“ … oder so ähnlich). Dann legen Sie Anfang – Mitte – Schluss fest (Begegnung im Zug – die Idee, um die andere Person wiederzufinden – Treffen am See) und dann erst beginnen Sie zu schreiben. Sie erzählen nichts in der Geschichte, was nicht dazu dient, den roten Faden mit Leben zu erfüllen. Auf diese Weise verlieren Sie das Ziel nicht und erzählen stringend am Kern der Geschichte entlang.
      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  18. Jasmin Antworten

    Hallo,
    Ich heiße Jasmin und liebe Krimi Romane habe bereits viele angefangen zu schreiben aber leider nicht fertig gemacht mir schießen viele Ideen durch den Kopf mein Problem beim schreiben ist die Rechtschreibung ich brauchte ein Tipp was für Möglichkeiten gibt es um die Rechtschreibung zu korrigieren???
    L.G:
    Jasmin Heigl

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Jasmin,

      im ersten Schritt kann man eine Rechtschreibprüfung über den Text laufen lassen. Entweder die Rechtschreibprüfung des Programms (z.B. von WORD) oder den Duden Korrektor, das ist ein Zusatzprogramm, das man in Word installieren kann. Ist der ganze Text fertig, kann man ein Korrektorat machen lassen – das heißt, der Text wird von jemandem auf Rechtschreibfehler und Satzzeichenfehler Korrektur gelesen.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  19. Ivan Antworten

    Sehr geehrte Schreibtrainerin,
    ich habe diese Website erst entdeckt und hoffe, dass ich nicht zu spaet bin. Ich haette 2 Fragen.
    1. Glauben sie dass Lesen langsam aus der Mode geraet? Also dass man keinen finanziellen Erfolg mehr mit Buechern erzielen kann?
    2. Sind kurze Geschichten, ca. 3 in einem Buch gut ankommend? Z.B ein dickes Horrorbuch mit 3-5 100-200 Seiten Horrorgeschichten?
    Ich hoffe sie lesen diese Nachricht und koennen mir antworten:)

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Ivan,

      ich glaube nicht, dass Lesen aus der Mode gerät. Derzeit werden mehr Bücher denn je veröffentlicht. Doch die Menge an Büchern macht es schwerer im Vergleich zu früher, mit einem bestimmten Buch möglichst viele Menschen zu erreichen. Diese Konkurrenz, also andere gute Bücher, macht es schwieriger, mit einem guten Buch Geld zu verdienen.

      Ein Manuskript mit drei Horrorgeschichten bei einem Verlag unterzubringen, ist vermutlich nicht so einfach. Verlage mögen lieber Bücher mit rund 300 Seiten und einer guten Geschichte. Doch es wäre kein Problem, aus drei Geschichten mit je rund 100 Seiten drei E-Books zu machen und diese im Selfpublishing herauszubringen. E-Books in dem Umfang gibt es durchaus, der Preis muss dann entsprechend niedriger sein als bei dickeren Büchern.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  20. Karin Koellner Antworten

    Danke für die Zeit, die sich genommen haben, liebe Frau Huesmann, und Ihre assoziativen Veranschaulichungen. Ich glaube, ich habe Sie verstanden.

    Nun bin ich bereits 68 Jahre alt. Acht Jahre habe ich gebraucht, um mich in einem hoffentlich guten Stil zu üben. Geschrieben – überzeugt – verworfen, geschliffen – überzeugt – verworfen … und immer wieder gefeilt und gefeilt … Was ich damit sagen will, ist: Wenn ich überhaupt in meinem Alter noch Gehör bei den Verlagen finden will, muss ich mich von der Masse abheben, in welcher Form auch immer. Dennoch ist die „beste“ Geschichte und der „beste“ Schreibstil abhängig vom Geschmack des Lektorats und unterliegt bestenfalls einem guten Literaturagenten.

    Bei der Wahl eines Buches steht für mich zunächst die Sprache des Autors im Vordergrund, die Handlung an sich ist zweitrangig.

    Es gibt eine Liste deutschsprachiger Literaturagenten – ein Irrgarten für relativ unerfahrene Autoren. Können oder dürfen Sie explizit darauf verweisen und übernehmen Sie gegebenenfalls die Korrektur meines Fantasy-Buches – eine „feenhafte“ Liebesgeschichte?

    Übrigens: So ganz unerfahren bin ich dann doch nicht. Es gibt bereits einige Kurzgeschichten und Gedichte von mir, veröffentlicht in den Sonder-Editionen der Cornelia-Goethe Akademie.

    Seien Sie gegrüßt

  21. Karin Koellner Antworten

    Ihre Ratschläge kommen für mich leider zu spät. Mein erstes Buch befindet sich bereits in der Korrektur und Feinschliff.
    Einiges scheine ich dennoch richtig gemacht zu haben. Probleme hatte und habe ich bei der Erzählperspektive, der Absatzgestaltung und den Dialogen. Ich neige zu zu vielen Dialogen, weil ich davon überzeugt bin, dass ein guter Dialog der ersatzweisen Erzählform nicht wirklich gerecht werden kann. Ein guter Dialog ist für mich dynamisch, spritzig, dramatisch, charakteristisch… wie auch immer. Eines darf er nicht sein: nämlich langweilig, irritierend, ausschweifend, vom Plot entfernend. Dialoge, bezogen auf das leidige, unverzichtbare Adverb, sind oft sogar schwieriger.
    Handwerk im Sinne von Buchaufbau, Spannungsbogen, Auflösung usw. haben ihre Berechtigung und möchte ich keineswegs infrage stellen. Warum aber diesem Einheitsbrei folgen? Dem Leser ist es am Ende egal, welcher Regel der Autor folgt – solange er nur gut unterhalten wird?

    LG K. Köllner

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Frau Koellner,

      es ist wie mit der Malerei: Im ersten Schritt lerne ich das Handwerk, um dann im zweiten Schritt etwas ganz Eigenes daraus zu machen. Picasso beispielsweise lernte das Handwerk (Perspektive usw) von der Pike auf und erst, als er alles beherrschte, löste er sich vom kleinen 1×1 der Malerei. Oder in der Musik: Ein genialer Musiker lernt zunächst Noten und ein Instrument und übt, bis er alles perfekt beherrscht. Erst im Anschluss kommt das freie Improvisieren beispielsweise im Jazz. Hat ein Mensch nie ein Instrument gelernt und nie Noten gelernt und setzt sich direkt das erste Mal in seinem Leben an ein Klavier, um frei zu improvisieren, ist die Chance, dass dann etwas Wunderbares entsteht, nicht sehr hoch.

      Auch beim Schreiben ist es sehr hilfreich, erst das Handwerk zu lernen und sich dann im zweiten Schritt davon zu lösen und frei zu improvisieren. Dann steigt die Chance, dass etwas Gutes dabei entsteht.

      Viel Erfolg für Ihr Buch wünsche ich Ihnen
      Anette Huesmann

  22. Tessa Antworten

    Guten Tag Frau Dr. Anette Huesmann,

    Ich wollte ihnen auf diesem Weg danken! Danke für Ihre tolle Seite, sie hilft mir sehr und ist unkompliziert zu lesen. Für mich als totalen Anfänger genau richtig.
    Ich hoffe es ist Okei sie in meinem Blog zu erwähnen, den ich neu eröffnet habe. Ich hab mich erst bis zur Figur durchgelesen und durchgedenkt, jedoch bin ich schon voller Eifer und Vorfreude endlich mit dem Buch zu Beginnen. Grosses „MERCI“, wie die Schweizer/Innen so schön sagen, dass sie mir ermöglichen einen besseren Einblick zu erhalten.
    Falls Sie Zeit und Lust haben, schauen sie vorbei, sie sind gerne auf meinem Blog willkommen. Vielleicht haben sie mir ja sogar einige Tipps für meine Blog-Schreibart; https://selbstversuch-ichschreibeeinbuch.blogspot.ch/
    Das Buch werde ich sicher ein wenig anders Gestalten.

    Mit viel Spass an der Sache
    Tessa

  23. Nikola Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    vielen Dank für Ihre interessanten Beiträge und die kurzen und knackigen Tipps! Ich habe schon viele Ihrer Artikel gelesen und wollte Ihnen einfach mal ein kurzes Dankeschön und ein dickes „Bitte weiter so!“ da lassen :)

    Liebe Grüße,
    Nikola

  24. Jeremy Germeroth Antworten

    Hallo Frau Huesmann,
    In den letzten Tagen habe ich viele Beiträge von Ihnen gelesen und mir Notizen gemacht da sie mir wirklich sehr geholfen haben. Deshalb möchte ich Ihnen erst einmal Dankeschön sagen.
    In der vierten Klasse fing ich an Roboter zu schreiben und mir dann eine Geschichte dazu aus zu denken. Schnell blieb es nicht dabei und so schreibe und denke ich mir nun schon seit 9 Jahren immer und immer wieder zwischen durch Geschichten aus, teilweise komme ich sogar wieder willen auf Ideen, da viele Dinge zumindest schnell mein Interesse wecken und ich mich irgendwie von vielen Dingen inspirieren lasse. Nun möchte ich aber zum ersten mal Anfangen wirklich eine Geschichte fertig zu „denken“ und daraus ein Buch zu machen. Jedoch habe ich niemals ein Buch wirklich komplett geschrieben und noch dazu hatte ich bis vor 6 Jahren Starke LRS und war ein wenig Faul weshalb mir Grammatik nicht immer so gut liegt. Zum größten Teil möchte ich erstmal meine Geschichte komplett fertig durch dacht haben bevor ich anfange daran zu schreiben und möchte dies dann lieber auch größtenteils selbst machen, jedoch frag ich mich ob es etwas wie einen Schreibhelfer Gibt? Natürlich es gibt lektorantinen aber ich meine jemanden der einem dabei hilft dir Idee so umzusetzen und aufS Buch zu bringen wie man es sich vorstellt, während man noch beim schreiben ist. Oder ist das das selbe?

    Meine zweite Frage ist:
    Ich habe mir eine feste Geschichte ausgedacht, die noch ein wenig ausgearbeitet werden muss, die ich in einem Band erzählen möchte und nebenbei werde ich zwischen durch in der Geschichte fragen aufwerfen und Dinge platzieren die ich in einer Fortsetzung benutzen könnte. Also das heißt ich möchte mir die Freiheit nehmen dies wirklich entweder, später wenn es erschienen ist, alleine stehen lassen zu können oder eben doch eine Fortzetzung zu bringen. Jetzt ist aber das Problem das die Geschichte definitiv länger als 300 Seiten gehen wird, aber nicht für zwei Bücher sondern wenn überhaupt nur für anderthalb Bücher reichen würde und ich dies natürlich nicht will da es als solches definitiv in ein Buch kommen soll. Die Frage habe ich deshalb jetzt weil ich von Ihnen hier in den Kommentaren gelesen habe das für Anfänger,also für neue und unbekannte Autoren, man kaum einen Verlag finden wird wenn man ein Buch schreibt das über 300 Seiten geht, Was meins definitiv gehen wird. Jetzt ist halt die Frage was ich machen soll da es für mich außer frage steht eine andere Geschichte zu schreiben die erstmal nur 300 Seiten geht, da ich die Zeit lieber in diese Idee investieren möchte und diese Idee als mein erstes Buch durchsetzen möchte. Zum Grund warum die Geschichte so lang ist: In der Geschichte geht es um eine Gruppe von Schulabgängern die in eine andere „Welt“ kommen wo sie auf eine Armee und einen Clan treffen die im Krieg sind. Der Hauptcharakter geht zu erst zur Armee da diese die Gruppe von jungen Erwachsenen findet und später wechselt er dann zum Clan um schlussendlich nach einem schlimmen Ereignis, am Ende des 2 Akts wahrscheinlich, wieder zur Armee zu wechseln und dann wenige Seiten später mit dieser Gegen den Clan kämpft. Dabei steht die ganze Zeit im Raum Wer den jetzt die guten und die bösen sind weshalb der Hauptcharakrer definitiv auch eine längere Zeit beim Clan und bei der Armee sein soll damit es später noch dramatischer und undurchsichtiger ist wer den jetzt recht hat. Wissen Sie vielleicht wie ich in dieser Lage vorgehen sollte? Was halten Sie von dieser Story Ablauf Idee und dies in einem Buch zu erzählen?

    Ich würde mich wirklich sehr freuen wenn sie sich kurz Zeit nehmen könnten um mir zu helfen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Jeremy Germeroth

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Herr Germeroth,

      man kann sich beim Schreiben coachen lassen. Das biete ich als Dienstleistung an und auch viele LektorInnen. Dann bekommen Sie schon frühzeitig Rückmeldung zu Ihrer Geschichte. In Ausnahmefällen nehmen die Verlage auch längere Geschichten, vielleicht ist ja Ihr Buch ein Ausnahmefall. Aber viele Geschichten profitieren davon, wenn die Text gekürzt werden, dann sind sie straffer und besser. Man kann „eine“ Geschichte auch nicht einfach auf zwei Bücher verteilen. Jedes Buch (auch wenn es eine Trilogie ist oder eine mehrbändige Reihe) muss eine vollständige Geschichte erzählen. Die Entscheidung, ob ein oder zwei Bücher, hängt also nicht in erster Linie an der Länge des Textes, sondern am Umfang der Geschichte.

      Viel Erfolg wünsche ich Ihnen
      Anette Huesmann

  25. Annika Antworten

    Hallo Frau Huesmann,

    ich habe mich schon seit meiner Kindheit für das Schreiben interessiert. Ich habe nun nach sehr langer Überlegung einen Plot im Kopf, von dem ich zu 100% überzeugt bin. Ich habe allerdings das Problem, dass mir neben dem „Hauptplot“ nicht so richtig Ideen kommen, welche Zwischenhandlungen ich einbauen könnte. Also damit meine ich, was in der Story abgesehen vom Hauptthema alles passieren, stattfinden oder gesagt werden könnte. Das ganze drumherum eben. Haben Sie da vielleicht Tipps für mich?

    LG Annika

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Annika,

      es braucht nicht immer einen Nebenplot. Viele Geschichten haben einen spannenden Hauptplot und nicht mehr. Wenn Sie bei Ihrer Geschichte keine Handlung haben, die sich für einen Nebenplot eignet, würde ich mich darauf konzentrieren, den Hauptplot so interessant und spannend zu erzählen wie möglich. Das kann vollkommen ausreichen.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  26. Rahel B. Antworten

    Guten Abend,
    auch ich fand die Tipps sehr hilfreich. Vielen Dank!
    Ich habe bereits seit langem eine etwas neuere Idee für ‚einen‘ Roman. Es handelt sich um eine Geschichte mit demselben Anfang, jedoch kann der Leser während des Lesens zweimal eine eigene Entscheidung treffen, wie es weitergehen soll. Sprich, ich würde eine Geschichte schreiben mit demselben Anfang, die sich in der Mitte in zwei unterschiedliche Richtungen trennt und dann gegen Schluss noch einmal in zwei, also insgesamt vier, individuellen Schlüssen endet. Das heisst das Buch würde den gleichen Anfang haben, aber je nach dem, wie sich der Leser entscheiden, in einem Liebesroman, einem Krimi etc. enden.
    Ich konnte bisher nirgends eine solche Buchform finden, wüsste auch gar nicht, wie man die nennt, und wollte bei Ihnen nachfragen, ob so etwas überhaupt möglich wäre oder so etwas laut Ihrer Erfahrung bei Lesern gut ankommen würde?
    Liebe Grüsse, Rahel

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Rahel,

      das klingt nach einem spannenden Experiment. Im Fernsehen hat es solche Filme schon gegeben, bei denen die ZuschauerInnen über das Ende entschieden haben. Auch bei E-Books gab es solche Pläne schon, aber bei gedruckten Büchern habe ich noch nicht davon gehört. Wenn Sie Lust auf ein solches Experiment haben, dann sollten Sie es ausprobieren. Es ist sicher Geschmackssache, ob man so etwas mag. Es kann natürlich dazu führen, dass Sie nicht so viele LeserInnen erreichen. Doch wenn Sie dafür brennen, sollten Sie es trotzdem versuchen.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  27. Martin Reichenberg Antworten

    Mein Tipp für Anfänger. Nutzt für erste Anfänge eine Open-Source plattform. Ich schreibe derzeit zb eine fanfic für stranger things und plane derzeit ein ganz eigenes Projekt. Der Vorteil ist das man egal wie kurz die Kapitel sind fast direkt Rückmeldung bekommt. Mir hat dies beim Einstieg sehr geholfen und es ist unheimlich motivierend. Wer mir nicht glaubt sucht bei wattpad einfach nach „Zusammen durch die Dunkelheit“ fangt einfach mit einem kleinen Projekt an und wenn den Leuten euer Stil gefällt wagt euch an etwas größeres.

  28. Siggi Antworten

    Sehr schöne Tipps, die mir teilweise echt weitergeholfen haben.

    Zzt schreibe ich an einen Buch über einen reisenden Autoren, der sich Geschichten anderer Leute anhört, und während er sich Notizen darüber macht, erinnert er sich dabei an frühere Geschehnisse aus seinem Leben mit dem selben Thema.

    Ich habe das Gefühl, als ob dieses ständige Springen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit des Autors zu kompliziert/verwirrend sein kann für die Leser.
    Zudem kann diese „Themawiederholung“ zu langweilig für den Leser sein.
    Macht es darum Sinn in dieser Art der Erzählung weiterzuschreiben oder sollte ich den Erzählstil ändern?

    Gruß

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      @Siggi
      In der Tat, eine der anspruchsvollsten Herausforderungen beim Schreiben ist der Umgang mit Zeitsprüngen. Das gut hinzukriegen ist schwer, aber gerade deshalb reizvoll. Ich würde das mal ausprobieren und anderen zu lesen geben, um herauszufinden, ob Ihnen das gut gelingt. Wenn man mit dem Schreiben noch am Anfang steht, würde ich das nicht unbedingt als erstes Projekt wählen, das macht den Einstieg und das Vorankommen beim Schreiben noch schwieriger.

      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  29. Sir.Robo Antworten

    Vielen Dank, die Tipps haben mir weitergeholfen.

  30. Ursula S. Antworten

    Sehr hilfreiche, kurze Tipps. Besten Dank!

  31. Salome Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    vielen Dank für ihre sehr hilfreichen Ausführungen! Ich habe sie mit grossem Interesse gelesen.

    Ich liebe es, Geschichten, Theater oder Gefühle aufzuschreiben. In den letzten Monaten habe ich zusammen mit meiner Tochter eine sehr, sehr einschneidende Zeit erlebt. Ich würde liebend gerne ein Buch darüber schreiben und veröffentlichen. Dabei erhoffe ich mir nebenbei, diese Erlebnisse stückweise zu verarbeiten. Nun zu meiner Frage: Wäre es sinnvoll, eine Biografie zu schreiben, oder kann ich einen „Roman nach einer wahren Begebenheit“ verfassen? Als Hauptperson mich selber, allerdings nicht in der Ich-Form. Ich habe das Gefühl, mir liegt es besser, einen Roman daraus zu schreiben. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich die Spannung hinkriege, da der Ort fast nie wechselt. Was denken Sie darüber? Es würde mir viel bedeuten, wenn Sie sich kurz Zeit nehmen würden, meine Frage zu beantworten.
    Herzlichen Dank, Salome

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Salome,

      beides ist möglich – Sie können eine Biografie darüber schreiben, oder einen Roman mit biografischen Anteilen. Es gibt verschiedene Ausprägungen – mehr dazu finden Sie hier: http://www.die-schreibtrainerin.de/buecher-genre/. Um Spannung aufzubauen, ist ein Ortswechsel nicht notwendig – da gibt es sehr viele verschiedene andere Ansatzpunkte, um spannungsvoll zu schreiben. Ratgeber und/oder Workshops können helfen, das Projekt in den Griff zu bekommen und zu lernen, wie man Spannung aufbaut.

      Viele Erfolg!
      Anette Huesmann

  32. Monika Leonhardt Antworten

    Hallo liebe Frau Huesmann,

    erst heute bin ich auf Sie aufmerksam geworden. Ich schätze und bewundere es sehr, daß Sie Ratsuchenden mit wertvollen Hinweisen weiterhelfen. Das hat mich ermutigt, mich auch mit einigen Fragen an Sie zu wenden.
    Ich schreibe Kurzgeschichten, die ich auch schon bei Wettbewerben eingereicht habe und die auch Anerkennung fanden und gedruckt wurden. Ich möchte jetzt meine Kurzgeschichten zu einem Buch zusammenfassen, habe aber keinerlei Erfahrung worauf ich achten muß und wie man einen Verlag findet. Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir mit ein paar Tipps weiterhelfen könnten.
    Vielen Dank schon mal im Voraus.
    Mit freundlichen Grüßen
    Monika Leonhardt

  33. Antonietta Antworten

    Ich würde gerne ein Buch über mich schreiben, von meinem Leben und was ich bis heute erlebt habe. Wer kann mir dabei helfen oder Tipps geben, ich würde mich sehr darüber freuen.

  34. rosalie Antworten

    Ich schreibe gerade an einer geschichte und bin eigentlich fast fertig, aber ich bekommen einfach den bogen zu dem finale nicht hin. Es ist als würde sich die geschichte endlos ziehen. Danke für die vielen tipps, die sie geben, ohne die wäre die geschichte gar nicht entstanden.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Schön, freut mich :-) Um das Ende zu schaffen, würde ich mich auf die Struktur besinnen – also ein paar Tage warten, um etwas Distanz zur Geschichte bekommen und dann überlegen, welches ein logischer und schlüssiger Schluss für das Ganze wäre. Sobald man weiß, auf welches (konkretes) Ende man zuarbeitet, entwickelt sich das meist wie von allein.
      Viel Spaß beim Schreiben
      Anette Huesmann

  35. Cambio Antworten

    Vielen, vielen Dank! Kurz und Knackig … !

  36. Anja Antworten

    Vielen Dank für den interessanten Beitrag. Er ist sehr informativ und den ein oder anderen Tipp kann ich sehr gut auf meinen geplanten Graphic Novel übertragen. Ich kämpfe zur Zeit noch mit dem Plot, obwohl ich einige Szenen und die Hauptcharaktere schon genau vor Augen habe.

  37. Janika Jensen Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    danke für den wunderbaren Artikel. Ich habe Ihre Tipps sofort umgesetzt und es hilft mir jetzt schon. Ich überlege schon seit Jahren an einem Roman hin und her. Hatte mich bis jetzt aber nie getraut zu schreiben, da meine Rechtschreibung katastrophal ist.
    Ich merke jetzt, dass ich sehr in die Details gehe und bin verunsichert, ob das dem Ganzen nicht die Spannung nimmt. Auf der anderen Seite finde ich es wichtig, ins Detail zu gehen, damit man die Geschichte vor seinem inneren Auge sieht.
    Sie schreiben, dass die Geschichte mit dem Plot beginnen sollte. Ich habe zwei Hauptpersonen, die sich im Laufe des Buches kennen und lieben lernen. Das Buch dreht sich um Ihn und Sie. Ich habe mich entschieden, im Vorwort den Tod seiner ersten Geliebten zu zeigen. Da der Mörder im Verlauf des Buches zurück kehren wird, wird die neue Liebe fast ausgelöscht. Aber die Frau, die im Moment noch präsenter ist im Buch, ist eigentlich auch meine Protagonistin. Hat auch eine Vorgeschichte, die sie belastet und die für den Verlauf des Buches wichtig ist. Ihre Geschichte möchte ich aber erst langsam in Rückblenden einfließen lassen. Für die Spannung. Meine Frage ist nun, kann ich das? Ich weiß, es ist anspruchsvoll, aber ich hoffe, dadurch noch zusätzlich Spannung aufzubauen.

    Ich danke Ihnen jetzt schon für die Antwort.
    Mit freundlichen Grüßen J.Jensen

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Frau Jensen,

      mit Rückblenden verliert eine Geschichte oft an Spannung, da eine Rückblende die LeserInnen aus der aktuell erzählten Geschichte herauskatapultiert. Deshalb würde ich an Ihrer Stelle ausprobieren, ob Sie mit den Rückblenden tatsächlich mehr Spannung aufbauen können, oder ob der Text dadurch womöglich sogar an Spannung verliert. Deshalb mein Tipp: Schreiben Sie eine Passage mit einer oder mehreren Rückblenden, geben Sie den Text an TestleserInnen (möglichst nicht die eigene Familie oder der Freundeskreis ;-)) und finden Sie heraus, ob die Rückblenden zum Spannungsaufbau wirklich funktionieren.

      Viel Freude beim Schreiben wünscht
      Anette Huesmann

  38. Kathi Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    ich bin 15 und möcht gerne einen Roman über Freundschaft schreiben. Ich habe mich an Ihre Tipps gehalten, habe aber immer noch Schwierigkeiten damit, nach dem Einstieg richtig ins Geschehen zu finden und einen längeren Akt daraus zu machen!
    Über hilfreiche Tipps wäre ich seeeeehr glücklich!

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Liebe Kathi,

      das Wichtigste: dran bleiben. Die Geschichte weiterentwickeln, den Text weiterschreiben. Dabei immer wieder den vorhandenen Text überarbeiten und das ein oder andere neu schreiben. Und immer wieder verbessern. Denn einen Roman schreibt man nicht in zwei Wochen oder zwei Monaten. Man braucht zwei Jahre. Und im Laufe dieser zwei Jahre muss man das, was man schon hat, immer wieder verbessern. Dann wird es allmählich :-)

      Viel Freude beim Schreiben
      Anette Huesmann

  39. Erin Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    Ich bin zwar erst sechszehn, aber ich wage mich dennoch daran einen Roman zu schreiben. Genau genommen, habe ich damit vor zwei Jahren bereits angefangen, mit einer, für meinen Geschmack viel zu langen Pause, doch nun geht es wieder. Um nicht vom Thema abzuweichen, hier ganz direkt meine Frage an Sie: Ich habe das Gefühl, dass die Dialoge teilweise tatsächlich etwas lang geraten sind. Ich liebe Dialoge und baue sie gefühlt viel zu häufig ein. Dazu haben sie häufig nicht wirklich was mit dem Plot zu tun, sondern sind eher witzige Andeutungen, oder- Naja, insgesamt sind sie recht humoristisch und wenig von Bedeutung was den Kern der Geschichte betrifft. Ist das was Schlechtes?

    Ich wäre Ihnen unendlich dankbar, wenn Sie sich eine Minute Zeit nehmen könnten, um mir meine Frage zu beantworten!

    Mit freundlichen Grüßen
    Erin

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Liebe Erin,

      tatsächlich sollten Dialoge nicht zu lang sein und die Geschichte voran treiben. Sind die Äußerungen der Figuren wirklich witzig, dann verzeiht man ihnen auch mal, dass sie nur Nebensächliches erzählen. Doch das darf man nicht überstrapazieren – kommt das ab und zu mal vor, ist das in Ordnung, ist das zu häufig, verliert die Geschichte dadurch sehr viel Spannung.

      Viel Spaß beim Schreiben wünscht
      Anette Huesmann

  40. Björn Antworten

    Das war ein sehr hilfreicher Beitrag, der einen gut in die Materie einführt. Ich freu‘ mich schon darauf, morgen die beiden weiteren Teile zu lesen.

    Im letzten Satz von Abschnitt 9 hat sich übrigens ein doppeltes Leerzeichen eingeschlichen.

    Vielen Dank für diesen Ratgeber!

  41. Nora Antworten

    Liebe Frau Huesmann,

    ich danke Ihnen für diesen Tipp. Ich hätte noch eine weitere Frage an Sie. Würde es Sinn machen in der Sicht von zwei unterschiedlichen Personen zu erzählen oder sollte man das erst machen, wenn man schon mehr Erfahrungen gesammelt hat? Und wie lange sollte in etwa ein einzelnes Kapitel dauern?

    Mit freundlichen Grüßen
    Nora

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Liebe Nora,

      viele Bücher sind aus der Sicht mehrerer Personen geschrieben. In diesem Fall ist die Erzählperspektive meist die personale Perspektive, 3. Person: Die Geschichte wird aus der Sicht einer Figur erzählt, die Teil der Geschichte ist. Es wird beschrieben, was die Figur denkt, was sie fühlt und wie es ihr geht – aber in der 3. Person (also „sie“ oder „er“). Wählt man diese Erzählperspektive, so ist es kein Problem, die Perspektive zu wechseln. In einem Krimi ist beispielsweise eine Szene aus Sicht der Kommissarin geschildert und eine andere Szene aus der Sicht eines Zeugen. Häufig ist es einfacher, eine Geschichte zu erzählen, wenn man verschiedene Perspektiven hat. Deshalb würde ich das auch als angehende Autorin machen, wenn es zur Geschichte passt.

      Viel Spaß beim Schreiben und viele Grüße
      Anette Huesmann

      P.S. Es gibt die unterschiedlichsten Kapitellängen – von einer Seite bis hin zu 30 Seiten findet man alles. Im Durchschnitt ist ein Kapitel oft zwischen 10 und 20 Seiten lang.

  42. Nora Antworten

    Liebe Frau Huesmann.

    ich war von Ihrem Beitrag sehr begeistert und die Tipps haben mir sehr geholfen. Ich würde aus meinen Ideen gerne ein Buch schreiben, aber ich weiß nicht, ob ich in Vergangenheit oder Gegenwart schreiben soll. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn sie als erfahrene Autorin mir in diesem Punkt behilflich sein könnten.

    Freundliche Grüße
    Nora

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Liebe Nora,

      viele Bücher sind in der Vergangenheitsform geschrieben (Präteritum – ich aß, ich las, ich schlief usw.), aber auch viele in der Gegenwartsform (Präsens – ich esse, ich lese, ich schlafe usw.). Oft sind es Romane für Erwachsene, die im Präteritum geschrieben sind, und Romane für Kinder, die im Präsens geschrieben sind. Wenn Ihr Buch sich an Erwachsene richtet und Ihnen das Präteritum liegt, dann würde ich im Präteritum schreiben. Denn das Präteritum ist die übliche Erzählzeit – wir sind es gewohnt, dass Geschichten im Präteritum erzählt werden.

      Viel Spaß beim Schreiben und viele Grüße
      Anette Huesmann

  43. Meier, Sven Antworten

    Frau Huesmann,
    ich danke Ihnen sehr für diese tollen Tipps. Ohne Ihre motivierenden Worte hätte Ich mich wohl kaum dazu bequemt meine Gedanke auf Papier zu bringen. Jedoch stelle ich mir die Frage, ob es in Ordnung ist, ein Buch weiterzuschreiben? Es gibt da nämlich ein Buch, das mich gefesselt hat und meine Gedanken in Sphären brachte, welche mir bisher verborgen blieben :) Jedoch erscheint mir das Ende dieses Buches so geschrieben worden zu sein, dass man es als Hinweis betrachten kann, es solle irgendwann jemand daran anknüpfen. Die Story hätte ich, nur eben ist die Frage ob sowas doch eher verpönt ist. Liebe Grüße aus dem Breisgau :)

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Herr Meier,
      ich bin keine Expertin für Urheberrecht und kann deshalb nur schreiben, was ich vermute – aber soweit ich weiß, ist das aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Denn eine Autorin hat das Urheberrecht an ihrer Geschichte und auch an den Figuren, die sie sich ausgedacht hat. Sie dürfen also ein Buch nicht „weiterschreiben“ – der Autor oder die Autorin des Buches kann dagegen rechtlich vorgehen. Es sei denn, das Urheberrecht greift nicht mehr, weil die Autorin schon lange tot ist. Oder die Autorin hat ausdrücklich zugestimmt – sogenannte „Fan-Fiction“, also Texte, die bekannte Geschichten weitererzählen, ist erlaubt, wenn die UrheberInnen zustimmen – nachzulesen hier auf Wikipedia: Fan-Fiction. Sie könnten also Kontakt aufnehmen und bei dem Autor/der Autorin des Buches nachfragen, ob Sie das Buch weiterschreiben dürfen.
      Viel Erfolg!
      Anette Huesmann

  44. Markus Hieronimus Antworten

    Guten Tag,
    ich finde ihren Beitrag äußerst anregend. Ich selber bin voller Ideen und habe schon lange Zeit daran gedacht, etwas zu schreiben. Mein Problem ist, dass ich nicht sicher bin, in welche Richtung es gehen soll. Denn egal, ob Krimi, Fantasy oder eine andere Richtung, ich habe sofort berühmte Romane vor Augen. Welches es mir schwer macht, etwas zu schreiben, was keine Ähnlichkeiten mit anderen Werken hat.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Herr Hieronimus,

      das Besondere und Außergewöhnliche an Geschichten ist das, was ein einzelner Mensch daraus macht. Deshalb lohnt es sich immer, eine Idee umzusetzen, auch wenn es etwas Ähnliches schon gibt. Denkt man beispieslweise an Liebesgeschichten, die sind so alt wie die Menschheit. Und doch entstehen immer wieder neue Geschichten, die den vorhandenen noch eine neue, andere, besondere Facette hinzufügen. Eine Facette, die nur dieser eine Mensch schreiben konnte. So gesehen wäre es schade, wenn Sie Ihre Interpretation einer Idee nicht schreiben.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  45. Frederic Antworten

    Sehr verehrte Frau Huesmann, vielen Dank für Ihre Ratschläge. Ich habe allerdings dabei ein persönliches Problem. Ich möchte kein Buch schreiben, sondern Lebensgeschichten erzählen. Da ich aber Legastheniker bin, erübrigt sich das SCHREIBEN.
    Nun die Frage, welche Möglichkeiten raten Sie in diesem Fall.
    Liebe Grüße Frédéric

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Frederic,

      vielleicht wäre Diktiersoftware eine Lösung für Sie. Sie könnten die Geschichten diktieren, der Computer wandelt sie in geschriebene Sprache um und gemeinsam mit einer Lektorin könnten Sie die Texte überarbeiten. Für das Diktieren von Büchern oder Geschichten braucht man etwas Übung, da die geschriebene Sprache und die gesprochene Sprache sehr unterschiedlich sind. Doch es ist machbar und manche AutorInnen diktieren ihre Bücher und überarbeiten sie dann im Anschluss.

      Viel Spaß beim Geschichtenerzählen
      Anette Huesmann

  46. Iyad Antworten

    Hallo Leute
    Ich hab einen Frage,ich komme aus Syrien und mein leben war total schwer, ich möchte gerne über alles schreiben und wie islam war, sehr schlecht für mich und warum habe ich das islam verlassen und viele Sachen.
    Soll ich das machen oder schlechte Idee? Und natürlich brauche ich hilfe für das.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Hallo Iyad,

      ich denke, es ist eine gute Idee. Helfen können Ihnen dabei Menschen, die auf Biografien spezialisiert sind. Diese unterstützen andere darin, ihre eigene Biografie zu schreiben. Hier finden Sie weitere Informationen: http://www.biographiezentrum.de.

      Viele Grüße
      Anette Huesmann

  47. Toni-Giovanni Schiwek Antworten

    ich habe sehr lange nach buchschreib tipps gesucht und endlich gute tipps gefunden. vielen dank dass sie das so gut erklärt haben.
    Alle finden mein geschriebenes gut, aber ich weis nicht ob es potenial hat ein buch zu werden.

    lg toni

  48. Camilla300 Antworten

    Hallo
    Dieser Artikel hat mir sehr sehr gut gefallen und auch geholfen! Vor allem Punkt 3 (mit den vier Sätzen) hat mir sehr geholfen. Ich habe nämlich vor kurzem begonnen ein Buch zu schreiben und diese Tipps sind wirklich super!
    Ganz lieben Gruß und vielen Dank!

  49. TheNewStephenKing Antworten

    Ich möchte einen Psychothriller schreiben, aber ich bekomme keine langen Kapitel zusammen. Man hat mir gesagt ich könnte daraus eine Kurzgeschichte machen, aber ich will ein richtig großes Buch machen. Es soll mindestens 300 Seiten haben. Haben sie da ein paar Tipps für mich?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Am besten die einzelnen Kapitel allmählich wachsen lassen: Nach dem ersten Entwurf liegen lassen und sich eine Woche später überlegen, was noch alles in diesem Kapitel passieren könnte. Dann das, was in diesem Kapitel passiert, noch ausführlicher schildern – mehr Dialoge, mehr Handlung, mehr Beschreibung.

  50. storygirl Antworten

    Ich bin erst 12 und interessiere mich für Geschichten. Momentan schreibe ich sogar eine: Es heißt „mein leben – dein leben – unser leben“ und die tipps haben geholfen.

  51. Feli Antworten

    Ich schreibe gerade selber ein Buch, das ich gerne veröffentlichen würde, und fand Ihre Tipps sehr hilfreich. Aber ich habe noch eine Frage zum Manuskript: Welche Schriftart und Schriftgröße sollte es sein? Und gibt es eine Normanzahl von Wörtern für ein Buch?

  52. Julia Antworten

    Vielen Dank für die Tipps und diesen wunderbaren Artikel, der mir wahnsinnige Lust aufs Schreiben macht. Ich habe immer gerne geschrieben, Gedichte, Kinderlieder, irgendwelche Artikel, Tagebücher und mich des öfteren an einzelnen Szenen versucht und Geschichten angefangen, aber immer aus dem Bauch heraus ohne Konzept. Ich glaube, wenn ich strukturierter vorgehe und mir Ihre Tipps zu Herzen nehme, wird es zukünftig besser klappen. Da die Muse ja bekanntlich nur die Fleißigen küsst, möchte ich nun wieder viel mehr schreiben und vielleicht sehen wir uns demnächt bei einem Ihrer Kurse :-)
    Viele Grüße
    Julia

  53. laura Antworten

    Was macht denn einen spannenden Titel aus?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Er sollte kurz sein und zusammen mit dem Titelbild einen ersten Vorgeschmack auf den Inhalt des Buches geben – zum Beispiel das Genre anklingen lassen oder schon erste Hinweise auf die Geschichte geben.

  54. Sheila Antworten

    Hallo Frau Huesmann,
    Ihr Blog ist sehr interessant. Vielleicht komme ich auf Ihr Onlineseminar noch zurück. Dafür muss ich allerdings noch ein wenig sparen. :-)
    Auch ich habe mit dem Schreiben begonnen und bin blutiger Anfänger. Aber ich habe schon seit Jahren eine Science-Fiction Story im Kopf, die mich nicht loslässt (ich habe es schon versucht). Stattdessen verdichtet und modifiziert sich die Geschichte immer mehr, so dass ich letztes Jahr begann, die Personen zu beschreiben und teilweise zu skizzieren. Zwischendurch überrollen mich starke Zweifel: bin ich überhaupt schlau genug mit einem labberigen Realschulabschluss, bekomme ich den Spannungsbogen hin, werde ich bis zum Schluss plausibel bleiben können, ect. ? Aber dann schaue ich wieder in meinen Vorbereitungsordner, indem ich schon so viele Personen, Planeten und Hierarchien detailliert aufgeschrieben habe, und ich freue mich, dass sie so charakteristisch geworden sind, dass ich sie nur lieben muss. Außerdem macht es einfach zu viel Spaß um nicht weiter zu machen.
    Da ich noch einen 30-Std.-Job, eine Tochter und einen Mann habe, komme ich nur schleppend voran. Allein mein Personenordner, der immer noch nicht fertig ist, nahm bisher fast ein halbes Jahr in Anspruch. Es bilden sich immer weitere Verknüpfungen, Bezüge und Beziehungen, dass viele anfängliche Personenbeschreibungen wieder umgeschrieben werden mussten. Ich mache mir Sorgen, dass ich eventuell auf Seite 250 neue Strukturen entwickele und plötzlich das ganze Buch umschreiben muss. Daher investiere ich lieber jetzt mehr Zeit in die Vorbereitungen. Auch mein erstes geschriebenes Kapitel habe ich bereits mehrfach verbessert und festgestellt, dass es gut ist, nach einem Kapitel ein bisschen „sacken“ zu lassen und immer mal wieder zwischendurch Korrektur zu lesen. Aber selbst meine besten Vorbereitungen sind noch kein Garant fürchte ich… mal schauen, was ich noch dazu lernen kann.
    Viele Grüße und vielen Dank für diese Seite.
    Sheila

  55. Luisa Antworten

    Vielen vielen Dank für die Tipps.
    Ich schreibe schon seit vielen Jahren und habe verschiedenes ausprobiert, damit es strukturiert wird und sich die kreativen Einfälle nicht überschlagen, sondern ein roter Faden erkennbar bleibt. Dabei habe ich aber immer zu viel geplant und dann fehlte mir oft wieder die Motivation alles in Worte zu fassen.
    Bei mir geht das schreiben leichter wenn ich einfach drauf los schreibe, aber dann können viele Widerstände entstehen.
    Wie soll man ein Buch planen?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Es kommt darauf an ;-) Es kommt vor allem darauf an, wie Sie am besten arbeiten können. Vielleicht liegt Ihnen das Drauflosschreiben am meisten. Hier können Sie mehr darüber nachlesen, welche verschiedene Arbeitsstile es gibt und welche Vor- und Nachteile sie haben: Plotten oder nicht Plotten?
       
      Wer vor dem Schreiben planen möchte, kann es mit der Schneeflockenmethode versuchen, die hat sich sehr bewährt. Hier ist ausführlich nachzulesen, wie das geht: die Schneeflockenmethode.

  56. Clyde Valentine Antworten

    Danke recht herzlich für Ihren Erfahrungsbericht. Das hilft ungemein für Schreibneulinge wie mich :)

    MGLG Clyde Valentine

  57. Liv Tensen Antworten

    Hallo,
    ich danke für die guten Tipps und sie werden mir bestimmt noch weiter helfen, obwohl ich gerade sehr eingeschüchtert bin. Ich möchte unbedingt ein Buch schreiben, doch mir fehlt es an einigem. Ein guter Schreibstil und in letzter Zeit lässt auch ziemlich die Grammatik nach. Die Ideen habe ich, aber ganz viele musste ich streichen, da es so ähnliche irgendwo schon mal gab. Man kann sich wirklich die Haare raufen xD Ich hoffe, dass ich nicht abbreche. An alle anderen: Viel Erfolg!

    Liv

  58. Christoph Antworten

    Guten Tag,

    ich möchte mich an dieser Frage beteiligen: Nadine Göpfert 26. November 2015 at 19:37
    Meine Bücher basieren auf Träumen, habe mittlerweile schon das 7. geschrieben, stimmt es dass die bücher eher nicht so lang sein sollten. Und dann hab ich noch eine Frage, warum darf ich als Hauptperson nicht auch gleichzeitig der Erzähler der Geschichte sein.

    Ich will mein Leben zu Papier Bringen – von meiner Vorstellung her keine Autobiographie – ich sehe es als Lebensbegleitung oder als Sachbuch und da bin ich die Hauptperson. Denn ich habe eine schwere Reise gemacht, die ich jedem offenbaren will.

    Vielen Dank !

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      @Nadine Göpfert und Christoph

      Romane haben die unterschiedlichsten Längen, alles ist möglich. Doch viele Verlage wünschen sich von unbekannten AutorInnen die Durchschnittslänge, also rund 300 Normseiten. Je nach Verlag kann die Wunschlänge der Manuskripte 50 Normseiten mehr oder weniger betragen. Alle Manuskripte, die deutlich darunter oder darüber liegen, fallen aus dem Rahmen. Je nach Verlag nehmen sie das Buch trotzdem oder gerade deshalb. Doch etliche Verlage würden ein solches Manuskript aufgrund der Länge ablehnen. Deshalb rate ich unbekannten AutorInnen, es zunächst mit der üblichen Romanlänge zu versuchen.

      Was die Erzählperspektive betrifft, so ist oft in Ratgebern zu lesen, dass Biografien aus der Sicht einer dritten Person geschrieben sein sollen, nicht aus der Perspektive der Hauptperson. Das klingt angeblich objektiver. Doch manchmal wirkt eine Biografie gerade dann authentisch, wenn sie aus Sicht der Hauptperson geschrieben ist. Das würde ich einfach mal ausprobieren, um herauszufinden, wie gut das funktioniert und wie gut der Text wird.

  59. Nadine Göpfert Antworten

    Meine Bücher basieren auf Träumen, habe mittlerweile schon das 7. geschrieben, stimmt es dass die bücher eher nicht so lang sein sollten. Und dann hab ich noch eine Frage, warum darf ich als Hauptperson nicht auch gleichzeitig der Erzähler der Geschichte sein.

  60. Lutz Antworten

    Habe mir einige Anregungen holen können. Ich möchte ein Buch schreiben um all das was ich in den letzten Jahren erlebt habe zu verarbeiten.

  61. Nils Terborg Antworten

    Hallo Anette,

    der Beitrag ist sehr gut strukturiert und verständlich, danke! Ich hatte zwar mehr über das eigentliche Buch schreiben erwartet (eigentlich geht es ja hier eher um Storytelling und um Elemente eines Romans), aber vielleicht kann man weitere Ressourcen zu den Bereichen Motivation, Verlagssuche, Selfpublishing, Schreibprozess, Inhaltskonzeption und das Schreiben eines Sachbuches/Ratgebers ja verlinken :-)

    LG, Nils

  62. Anja Tober Antworten

    Hallo,
    sehr interessant… und herzlichen Dank für die Impulse und Tipps.
    Hoffe bald den Mut zu haben anzufangen… bin in jeder Lebenslage in der Neuorientierung…. Beste Grüße Anto

  63. Simone Bechstein Antworten

    Hat mir sehr geholfen Ordnung in die Sache zu bringen. Bin alles andere als eine Buchschreiberin, habe nur eine, wie ich meine, spannende und interesante Geschichte zu erzaehlen die ich mit anderen teilen moechte. Jetzt muss ich nur schauen wer meine Rechtschreibfehler korrigiert wenn ich fertig bin, da ich ein umgelernter Linkshaendler bin und was das Schreiben angeht voll ausser Uebung. Das Lesen ihrer Empfehlungen hat mir Mut gemacht sodas ich mich jetzt an die Arbeit machen werde. Vielen, vielen Dank Puravida

  64. DerPunkt. Antworten

    Wenn man ein Buch schreibt, sollte man auf normalem DINA 4 Papier schreiben, oder lieber am Rechner?

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      @DerPunkt: So, wie man am besten arbeiten kann – das muss man einfach ausprobieren.

  65. Marianne Leyendecker Antworten

    Die Tips sind sehr interessant und hilfreich.
    ICH bin dabei meine Biografie zu schreiben, mal sehen, wie das wird, suche nun weitere Helfer.
    Danke Marianne

  66. Damla Antworten

    Das sind sehr hilfreiche Beispiele. Dadurch hat man ein einen klareren Kopf und kann leichter an die Sache ran gehen

  67. dariajoyce Antworten

    Ich bin erst 15 aber ich denke das ich ein gewisses Talent für das Schreiben schon mitgebracht habe. Ich versuch mich momentan an einem liebesroman der auf meinen eigenen Wünschen und Gedanken basiert. Ich habe oft Vorstellungen gehabt die sich in meinem Kopf immer mehr zu einer guten Geschichte weiterentwickelt haben. Doch ich war einfach zu träge diese aufzuschreiben :D Ich hab mich jetzt dazu aufgerafft und Ihre Tips geben mir eine viel bessere Übersicht über meine Ideen die jz mal geordnet sind. Die Geschichte /der Roman wird eine Mischung aus meiner eigenen Geschichte meinen eigenen Wünschen und soll ein bisschen von dem Schicksal her auf „Titanic“und“ das Schicksal ist ein mieser verräter“ beruhen. Mein Problem besteht nur darin dass ich niemanden hab der mein „werk“(falls es eins werden sollte :D ) beurteilt. Meine Mutter weigert sich es zu lesen weil es ihr zu kitschig ist und sonst hätte ich niemand der es ehrlich auf Sprache und geschichte kritisieren würde :/

  68. Christopher Antworten

    Sehr gute Tipps! Ich finde es großartig, dass es Menschen gibt, die ihr Fachwissen weitergeben. Theoretisch könnten Sie das Wissen nur für sich behalten und noch mehr Bücher schreiben. Indem Sie Ihr Fachwissen weitergeben – ermöglichen Sie anderen Leuten über sich hinauaszuwachsen, zu lernen und vielleicht irgendwann mal – auch ein Buch zu schreiben.
    Jeder hat ein ausreichend interessantes Leben – so dass jeder zumindest ein Buch verfassen könnte – über sein eigenes Leben. Solche Geschichten machen das Leben wertvoller.

  69. Maxel Antworten

    Ich versuche derzeit ein Buch zu schreiben. Mein Problem ist, das ich Angst habe, versehentlich Dinge aus anderen Büchern, die ich gelesen habe, einzubauen und dass mein Buch den anderen zu sehr ähnelt. Die Tipps haben mir aber schon etwas geholfen. Danke :-)

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      In den meisten Büchern stehen Dinge drin, die schon von anderen geschrieben wurden. Es gibt fast nichts, was wirklich neu ist. Deshalb kommt es nicht darauf an, etwas vollkommen Neues zu schreiben. Sondern es kommt darauf an, wie Sie es schreiben, wie Ihre ganz individuelle Bearbeitung des Stoffs aussieht. Ihre Sicht der Dinge – das ist das Neue daran.

  70. Ebony Antworten

    Ich bin aus Brasilien und wohne in Deutschland seit 6 Jahren. Ich schreibe ein Buch auf portugiesisch (meine Muttersprache).
    Ich denke mir, dass ich Schwierigkeit haben werde, einen Verlag zu finden, der mein Buch übersetzen könnte. Ich weiss nicht, ob Sie mich verstehen. Vielleicht wird der Verlag mein Buch ablehnen.
    Das Buch ist noch nicht fertig, aber ich denke schon darüber nach.

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Vielleicht finden Sie einen kleinen Verlag, der auf Bücher aus Brasilien spezialisiert ist. Den könnten Sie auch jetzt schon ansprechen und nachfragen, ob er Interesse an Ihrem Buch hat.

  71. ogle ayan Antworten

    danke sehr hilfreich, ich möchte gern ein buch schreiben, aber… :-)

  72. Julia Antworten

    Danke! Ich schreibe gerade an meinem zweiten Buch und diese Tipps haben mir in einigen schwierigen Situationen geholfen ;)

  73. Vara Schulz Antworten

    Sehr hilfreich….besonders der teil mit dem Spannungsbogen. Ich bin gerade an einem horrorstreifen dran….. vielen dank :)

  74. ElKaracaoglan Antworten

    Für den ersten Eindruck, wie ein Roman aufgebaut sein muss, ist dieser Beitrag sehr hilfreich. Danke für die klaren Beispiele und für die weiterführenden İnfos. Die İnformationen über die „Heldenreise“ hat mir und meinen İdeen weitere positive İmpulse verschafft.

    Danke

  75. H.Schroth Antworten

    Ich möchte versuchen bzw. ich habe schon angefangen ein Buch zu schreiben und ich finde es gut, dass wenigstens eine gute Tipps verrät. HAT MIR SEHR GEHOLFEN danke.
    LG H.Schroth

  76. Nadine Antworten

    Wirklich sehr hilfreiche Tipps und gute Beispiele. Dankeschön. :-)

  77. Amra Antworten

    Sehr interessant und ausführlich beschrieben. Vielen Dank :-)

  78. Lolonatori Antworten

    Diese Ratschläge waren sehr hilfreich, danke

    • Die Schreibtrainerin Antworten

      Freut mich :-)

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